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Anlässlich des 100jährigen Jubiläums der DVSG steht der diesjährige Bundeskongress des Fachverbandes am 15. und 16. Oktober 2026 in Düsseldorf unter dem Motto: „Mut zur Haltung: Zukunft schon heute gesund und sozial gestalten“. Bei der Eröffnung des Kongresses wurde deutlich, dass in einer bedarfsgerechten und patient*innenorientierten Gesundheitsversorgung Soziale Arbeit integraler Bestandteil im Behandlungs- und Rehabilitationsprozess sein muss. Erforderlich für eine verlässliche und niedrigschwellige Beratung ist allerdings eine verbindliche Finanzierung der Leistungen der gesundheitsbezogenen Sozialer Arbeit.

Das Sozialstaatsbündnis, indem 14 Organisationen zusammengeschlossen sind, warnt in dem Appell "Die Zeichen der Zeit erkennen – den Sozialstaat stärken, statt abzubauen!" vor Kürzungen bei Rente, Pflege und weiteren Sozialleistungen. Die Bundesregierung müsse soziale Sicherheit gewährleisten und das Vertrauen in den Sozialstaat stärken.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e. V. (BAR) hat einen digitalen Prototyp für einen trägerübergreifenden Antrag für Rehabilitations- und Teilhabeleistungen entwickelt und erprobt. Zum Projektabschluss wurde aktuell ein Kompaktbericht veröffentlicht.

Bis zum 2. Oktober 2026 rufen die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege zu einer Aktionswoche für die bundesweit geförderten Programme im Bereich Migration und Flucht auf. Ziel ist es, die Arbeit der Träger sichtbarer zu machen und politische Entscheidungsträger*innen im Vorfeld der Haushaltsberatungen für 2027 von der Notwendigkeit einer verlässlichen und dauerhaften Finanzierung der Bundesprogramme zu überzeugen.

Das 36. Reha-Kolloquium findet unter dem Motto „Perspektiven der Rehabilitation: persönlich, vernetzt, effektiv“ vom 16. bis 18. März 2027 in Dortmund…

Mit der Ausgabe 2/2027 geht die Zeitschrift Klinische Sozialarbeit. Zeitschrift für psychosoziale Praxis und Forschung einen neuen Weg: Erstmals erscheint eine offene, peer-review-geleitete Ausgabe ohne vorgegebenen Themenschwerpunkt. Autor*innen aus Wissenschaft und Praxis sind herzlich eingeladen, Beiträge zu Fragestellungen, Entwicklungen und Diskursen der Klinischen Sozialarbeit einzureichen. Willkommen sind theoretische, empirische, konzeptionelle und praxeologische Beiträge, die einen direkten Bezug zur Klinischen Sozialarbeit aufweisen oder diesen nachvollziehbar herstellen.

Wie verändert der medizinische Fortschritt die Versorgung von Menschen mit und nach einer Krebserkrankung? Welche Anforderungen ergeben sich daraus für Rehabilitation und Nachsorge? Und wie kann eine hochwertige Versorgung auch unter veränderten Rahmenbedingungen sichergestellt werden? Diese und andere Fragen standen im Mittelpunkt des Jubiläumssymposiums der Arbeitsgemeinschaft für Krebsbekämpfung (ARGE Krebs) am 11. September 2026 in Bochum. Anlässlich ihres 70-jährigen Bestehens hatte die ARGE Krebs unter dem Motto „Leben mit und nach Krebs“ Vertreter*innen aus Politik, Medizin, Sozialversicherung und Gesundheitswesen eingeladen.

In einem aktuellen Open-Access-Beitrag im Bundesgesundheitsblatt werden Präventive Hausbesuche (PHB) als niedrigschwellige, aufsuchende Beratungs- und Unterstützungsangebote zur Gesundheitsförderung älterer Menschen diskutiert. In der Zusammenfassung zu dem Beitrag heißt es, dass Präventive Hausbesuche dazu beitragen können, Risiken wie Sturzgefahr, soziale Isolation oder Ernährungsmängel frühzeitig zu erkennen, die Gesundheits- und Versorgungskompetenz zu stärken und selbstständige Lebensführung im häuslichen Umfeld zu unterstützen.

Die Deutsche Krebsstiftung bietet erneut in Kooperation mit der DVSG den Online-Kurs "Existenzsicherung bei Krebs" für betroffene Menschen an. Die Expertin Marie Rösler erklärt die wichtigen Punkte anhand von Fallbeispielen und beantwortet Fragen live oder im Chat. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die Bedarfsermittlung nach §§ 117 ff. SGB IX ist das zentrale fallbezogene Steuerungsinstrument der Eingliederungshilfe. Ihre methodische Weiterentwicklung ist eine wichtige Voraussetzung dafür, die mit dem BTHG verbundenen Ziele – insbesondere die konsequente Personenzentrierung – auch unter begrenzten personellen und finanziellen Rahmenbedingungen umzusetzen. Die August-Ausgabe des Nachrichtendienstes des Deutschen Vereins (NDV) enthält einen Beitrag zur Bedarfsermittlung als methodisches Steuerungsinstrument in der Eingliederungshilfe, der zum kostenfreien Download zur Verfügung steht.