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Die Bedarfsermittlung nach §§ 117 ff. SGB IX ist das zentrale fallbezogene Steuerungsinstrument der Eingliederungshilfe. Ihre methodische Weiterentwicklung ist eine wichtige Voraussetzung dafür, die mit dem BTHG verbundenen Ziele – insbesondere die konsequente Personenzentrierung – auch unter begrenzten personellen und finanziellen Rahmenbedingungen umzusetzen. Die August-Ausgabe des Nachrichtendienstes des Deutschen Vereins (NDV) enthält einen Beitrag zur Bedarfsermittlung als methodisches Steuerungsinstrument in der Eingliederungshilfe, der zum kostenfreien Download zur Verfügung steht.

Mit den beiden FAQ „Entlassmanagment – Akut“ und „Entlassmanagement – Reha“ werden aktualisierte Fassungen für die Praxis bereitgestellt. Das Entlassmanagement ist in Akut- und Rehabilitationskliniken seit 2017 bzw. 2019 verbindlich in den Rahmenverträgen verankert. Die Spannbreite der praktischen Umsetzungen ist vielfältig und nach wie vor mit Herausforderungen verbunden. Die Arbeitshilfe bietet auf der Grundlage fachlicher Einschätzungen Antworten auf Häufig gestellt Fragen und stellt damit eine hohe Praxisrelevanz dar.

Eine Woche vor der Berlin-Wahl wird am 12. September 2026 eine Sterndemo zum Roten Rathaus organisiert. Sieben thematische Demozüge bündeln die Forderungen der Berliner Zivilgesellschaft zu einer gemeinsamen Botschaft: Zeit, dass sich was dreht! Der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH) und der Funktionsbereich Gesundheit des DBSH sind Unterstützer*innen und im Block Gesundheit und soziale Teilhabe beteiligt.

Das Thema „Gesundheit“ hat in der Sozialen Arbeit eine lange Tradition. Die DVSG kann auf eine lange, wechselvolle und interessante Geschichte zurückblicken. Über verschiedene gesellschaftliche, politische und gesundheitssystemische Transformationsprozesse hinweg hat der Verband Strukturen geschaffen, fachliche Konzepte weiterentwickelt und institutionelle Rahmenbedingungen mitgestaltet. Insbesondere engagierte Frauen aus dem bürgerlichen und emanzipatorischen Milieu schufen Grundlagen für die Etablierung der Sozialen Krankenhausfürsorge. In der Weiterentwicklung gründete sich 1926 die “Deutsche Vereinigung für den Fürsorgedienst im Krankenhaus”, dem Ursprungsverband der heutigen DVSG, die damit in diesem Jahr ihr 100-jährigen Bestehens als Fachverband feiern kann. Mit verschiedenen Veröffentlichungen schaut die DVSG auf 100 Jahre ihrer Geschichte.

Im Rahmen einer Masterarbeit an der Hochschule Coburg steht die Versorgung und Begleitung von Menschen mit Long COVID im Mittelpunkt. Für die Studie werden Teilnehmende für zwei Onlinebefragungen gesucht. Die Teilnahme an den beiden Befragungen ist anonym und dauert etwa 10–15 Minuten.

Was bedeutet eine Demenz-Diagnose? Woran lässt sich eine beginnende Demenz erkennen? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es – und wie kann das Leben mit Demenz gut gestaltet werden? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt die neue Broschüre der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) „Demenz? Gut zu wissen! Verstehen, helfen, gemeinsam handeln“. Der Ratgeber bündelt grundlegendes Wissen über Demenzerkrankungen und zeigt konkrete Möglichkeiten auf, wie Menschen mit Demenz und ihre An- und Zugehörigen Unterstützung finden und den Alltag gestalten können.

In der Fachzeitschrift "Soziale Psychiatrie" soll Anfang 2027 eine Ausgabe zum Thema »Soziale Arbeit in der Psychiatrie« erscheinen. Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie ruft als Herausgeberin dazu auf für die geplante Ausgabe persönliche Statements einzureichen.

Die DVSG bietet ab November 2026 die Fachweiterbildung „Soziale Arbeit in der Onkologie“ an. Die Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte der Sozialen Arbeit, die mit onkologisch erkrankten Menschen und ihren Angehörigen arbeiten oder ihre fachlichen Kompetenzen in diesem Bereich vertiefen möchten. Die Weiterbildung verbindet fachlich-theoretischen Input mit Praxisbezug, Austausch und Reflexionsmöglichkeiten und ist als 1,5-jährige Qualifizierung konzipiert. Anmeldungen sind noch bis 15.09.2026 kompakt für alle sechs Module möglich.

Im Rahmen eines Promotionsvorhabens an der Universität Vechta wird derzeit eine bundesweite wissenschaftliche Studie zum Thema „Mobbing in sozialen Arbeitsfeldern“ durchgeführt. Personen, die aktuell oder in den vergangenen vier Jahren in einem sozialen Arbeitsfeld tätig waren, werden um Teilnahme an der Online-Befragung und Weiterleitung des Studienaufrufs an weitere Interessierte gebeten. Die Teilnahme an der Befragung ist anonym und dauert etwa 10–20 Minuten.

Das durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG) neu geregelte Teilhabe- bzw. Gesamtplanverfahren sieht vor, dass leistungsberechtigte Personen ihre notwendigen Teilhabeleistungen eigenständig mit dem Leistungsträger vereinbaren. Dies stellt aus Sicht des Bundesverbands evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB) hohe Anforderungen an die Selbstverhandlungskompetenz der betroffenen Personen. In Zusammenarbeit mit der Diakonie Deutschland und den drei diakonischen Landesverbänden Bayern, Württemberg und Schleswig-Holstein setzte der BeB deshalb das Projekt „Mein Recht auf Teilhabe – Empowerment im Gesamtplanverfahren“ um. Im Juli 2026 wurde ein abschließender Bericht vorgelegt.