Digitales Ethik-Café: „Moralisches Belastungserleben in der gesundheitsbezogenen Sozialen Arbeit"

23. April 2026, 17:30 – 19:30 Uhr
Online
Regionale Veranstaltung

Leider ausgebucht, wird ggf. wiederholt

Veranstaltung der LAG Hamburg 

Am:  Donnerstag, 23. April 2026 von 17:30 Uhr bis max. 19:30 Uhr
Ort: online-Meeting per zoom 

Prof. Dr. Michael Leupold (HAW Hamburg) und Alexander Harbst (DVSG LAG Hamburg) laden im Rahmen einer Kooperationsveranstaltung zu einem digitalen Ethik-Café ein.

Der Begriff des moralischen Belastungserlebens beschreibt vielfältige Beanspruchungen, die Fachkräfte unterschiedlicher Gesundheitsberufe insbesondere dann erleben, wenn die Realisierung ethischer Werte, Prinzipien sowie moralischer Überzeugungen nicht möglich ist.

Im Mittelpunkt des Ethik-Cafés steht moralischer Stress als eine spezifische Ausprägung moralischen Belastungserlebens. Michael Leupold und Alexander Harbst skizzieren und diskutieren anhand eines Fallbeispiels zwei mögliche Verständnisse von moralischem Stress. Anschließend besteht die Möglichkeit zum Austausch eigener Erfahrungen sowie zur Reflexion der Bedeutung des Phänomens für die eigene Praxis.

Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte der Sozialen Arbeit sowie an interessierte Kolleg*innen weiterer Berufsgruppen. 

Um einen gleichberechtigten und dialogischen Austausch zu gewährleisten, ist die Teilnehmer*innenanzahl auf 40 Personen begrenzt. 

Literatur zur Vertiefung:
Seidlein, A.-H.; Riedel, A.; Klotz, K. (2025): Definitorische Rahmung von Moral Distress und Moral Injury: Abgrenzungen und Konkretionen. In: Stanze, H.; Riedel, A. (Hrsg.): Moral Distress und Moral Injury. Sensibilität, Verantwortung und Sorge in der Palliative Care. Stuttgart: Kohlhammer, S. 15–31.

Fallvignette:
Uwes Wunsch nach Zugehörigkeit