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Mit der Ausgabe 2/2027 geht die Zeitschrift Klinische Sozialarbeit. Zeitschrift für psychosoziale Praxis und Forschung einen neuen Weg: Erstmals erscheint eine offene, peer-review-geleitete Ausgabe ohne vorgegebenen Themenschwerpunkt. Autor*innen aus Wissenschaft und Praxis sind herzlich eingeladen, Beiträge zu Fragestellungen, Entwicklungen und Diskursen der Klinischen Sozialarbeit einzureichen. Willkommen sind theoretische, empirische, konzeptionelle und praxeologische Beiträge, die einen direkten Bezug zur Klinischen Sozialarbeit aufweisen oder diesen nachvollziehbar herstellen.

Wie verändert der medizinische Fortschritt die Versorgung von Menschen mit und nach einer Krebserkrankung? Welche Anforderungen ergeben sich daraus für Rehabilitation und Nachsorge? Und wie kann eine hochwertige Versorgung auch unter veränderten Rahmenbedingungen sichergestellt werden? Diese und andere Fragen standen im Mittelpunkt des Jubiläumssymposiums der Arbeitsgemeinschaft für Krebsbekämpfung (ARGE Krebs) am 11. September 2026 in Bochum. Anlässlich ihres 70-jährigen Bestehens hatte die ARGE Krebs unter dem Motto „Leben mit und nach Krebs“ Vertreter*innen aus Politik, Medizin, Sozialversicherung und Gesundheitswesen eingeladen.

In einem aktuellen Open-Access-Beitrag im Bundesgesundheitsblatt werden Präventive Hausbesuche (PHB) als niedrigschwellige, aufsuchende Beratungs- und Unterstützungsangebote zur Gesundheitsförderung älterer Menschen diskutiert. In der Zusammenfassung zu dem Beitrag heißt es, dass Präventive Hausbesuche dazu beitragen können, Risiken wie Sturzgefahr, soziale Isolation oder Ernährungsmängel frühzeitig zu erkennen, die Gesundheits- und Versorgungskompetenz zu stärken und selbstständige Lebensführung im häuslichen Umfeld zu unterstützen.

Die Deutsche Krebsstiftung bietet erneut in Kooperation mit der DVSG den Online-Kurs "Existenzsicherung bei Krebs" für betroffene Menschen an. Die Expertin Marie Rösler erklärt die wichtigen Punkte anhand von Fallbeispielen und beantwortet Fragen live oder im Chat. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die Bedarfsermittlung nach §§ 117 ff. SGB IX ist das zentrale fallbezogene Steuerungsinstrument der Eingliederungshilfe. Ihre methodische Weiterentwicklung ist eine wichtige Voraussetzung dafür, die mit dem BTHG verbundenen Ziele – insbesondere die konsequente Personenzentrierung – auch unter begrenzten personellen und finanziellen Rahmenbedingungen umzusetzen. Die August-Ausgabe des Nachrichtendienstes des Deutschen Vereins (NDV) enthält einen Beitrag zur Bedarfsermittlung als methodisches Steuerungsinstrument in der Eingliederungshilfe, der zum kostenfreien Download zur Verfügung steht.

Mit den beiden FAQ „Entlassmanagment – Akut“ und „Entlassmanagement – Reha“ werden aktualisierte Fassungen für die Praxis bereitgestellt. Das Entlassmanagement ist in Akut- und Rehabilitationskliniken seit 2017 bzw. 2019 verbindlich in den Rahmenverträgen verankert. Die Spannbreite der praktischen Umsetzungen ist vielfältig und nach wie vor mit Herausforderungen verbunden. Die Arbeitshilfe bietet auf der Grundlage fachlicher Einschätzungen Antworten auf Häufig gestellt Fragen und stellt damit eine hohe Praxisrelevanz dar.

Eine Woche vor der Berlin-Wahl wird am 12. September 2026 eine Sterndemo zum Roten Rathaus organisiert. Sieben thematische Demozüge bündeln die Forderungen der Berliner Zivilgesellschaft zu einer gemeinsamen Botschaft: Zeit, dass sich was dreht! Der Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH) und der Funktionsbereich Gesundheit des DBSH sind Unterstützer*innen und im Block Gesundheit und soziale Teilhabe beteiligt.

Das Thema „Gesundheit“ hat in der Sozialen Arbeit eine lange Tradition. Die DVSG kann auf eine lange, wechselvolle und interessante Geschichte zurückblicken. Über verschiedene gesellschaftliche, politische und gesundheitssystemische Transformationsprozesse hinweg hat der Verband Strukturen geschaffen, fachliche Konzepte weiterentwickelt und institutionelle Rahmenbedingungen mitgestaltet. Insbesondere engagierte Frauen aus dem bürgerlichen und emanzipatorischen Milieu schufen Grundlagen für die Etablierung der Sozialen Krankenhausfürsorge. In der Weiterentwicklung gründete sich 1926 die “Deutsche Vereinigung für den Fürsorgedienst im Krankenhaus”, dem Ursprungsverband der heutigen DVSG, die damit in diesem Jahr ihr 100-jährigen Bestehens als Fachverband feiern kann. Mit verschiedenen Veröffentlichungen schaut die DVSG auf 100 Jahre ihrer Geschichte.

Im Rahmen einer Masterarbeit an der Hochschule Coburg steht die Versorgung und Begleitung von Menschen mit Long COVID im Mittelpunkt. Für die Studie werden Teilnehmende für zwei Onlinebefragungen gesucht. Die Teilnahme an den beiden Befragungen ist anonym und dauert etwa 10–15 Minuten.

Was bedeutet eine Demenz-Diagnose? Woran lässt sich eine beginnende Demenz erkennen? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es – und wie kann das Leben mit Demenz gut gestaltet werden? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt die neue Broschüre der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) „Demenz? Gut zu wissen! Verstehen, helfen, gemeinsam handeln“. Der Ratgeber bündelt grundlegendes Wissen über Demenzerkrankungen und zeigt konkrete Möglichkeiten auf, wie Menschen mit Demenz und ihre An- und Zugehörigen Unterstützung finden und den Alltag gestalten können.