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Wohnungs- und Obdachlosigkeit bis zum Jahr 2030 beenden!? Strategien und Forderungen

Die Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag festgeschrieben, dass sie bis zum Jahr 2030 Wohnungs- und Obdachlosigkeit überwinden möchte und einen Nationalen Aktionsplan dafür auflegen wird. Nach Schätzungen der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e. V. (BAG W) lag in 2020 die Jahresgesamtzahl aller wohnungslosen Menschen in Deutschland bei ca. 417.000 Menschen. Die Lebenslage wohnungs- und obdachloser Menschen wurde durch die Corona-Pandemie nochmals verschärft. Aktuell könnte durch die Aufnahme geflüchteter Menschen aus der Ukraine die angespannte Lage am Wohnungsmarkt weiter zunehmen und das Problem der Wohnungslosigkeit noch verstärken.

Vor diesem Hintergrund wird die Problematik der sich verschärfenden Situation für wohnungs- und obdachlose Menschen näher beleuchtet. Auch Lösungsansätze der von der BAG W schon lange geforderten Nationalen Strategie zur Überwindung von Wohnungsnot und Armut in Deutschland werden dargelegt.

Ein Konzept zur Überwindung von Wohnungslosigkeit ist der Housing-First-Ansatz, in dessen Rahmen Wohnungslosen mit komplexen Problemlagen voraussetzungslos Wohnungen zur Verfügung gestellt werden. Berichtet wird über die Entwicklung und Umsetzung des Konzeptes in Düsseldorf.

Mitwirkende

Moderation