Forum 19

Lebensqualität und gutes, gelingend(er)es Leben

Lebensqualität ist ein viel verwendeter Begriff - medizinisch messbar, individuell erfahrbar, durch Rahmenbedingungen gestaltbar.

Lebensqualität ist ein Begriff, der ein „andocken“ an vielfältigen Ebenen ermöglicht. Er bietet auf der alltäglichen Ebene ein reflexiv-intuitives In-Verbindung-Gehen mit dem eigenen Leben. Zudem wird es durch vielfältige gesellschaftliche Subsysteme wie Markt, Medien, Politik usw. aufgegriffen und mit Bedeutung aufgeladen. Damit in Zusammenhang stehend, bietet er die Potenz auf der Makroebene eine einende Perspektive für Gruppen, Institutionen, Gemeinschaften und Gesellschaften zu eröffnen. Schlussendlich ist Lebensqualität ebenso ein in der Wissenschaft genutzter Begriff, der beispielsweise in der Ökonomie, Medizin, Psychologie und Sozialen Arbeit und mit leichten Adaptionen in fast jeder Disziplin vorkommt.

Was hat das mit Sozialer Arbeit zu tun? - Welche Bedeutung gewinnt dadurch Soziale Arbeit?

Der Begriff der Lebensqualität bietet vielfältige Anknüpfungsmöglichkeiten für Soziale Arbeit, Praxis anders zu denken, Profession noch stärker hin zu einem guten, gelingend(er)en Leben von Menschen zu entwickeln, Individuen, Institutionen, Gruppen, Gemeinwesen und Gesellschaft ganzheitlich in dieser Richtung anzuregen und dabei vernetztes Denken und Handeln von Professionen und Disziplinen durch Soziale Arbeit zu befördern.

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