Forum 19

Kommunale Gesundheitsförderung in Krisenzeiten: Potenziale Sozialer Arbeit in und nach der Pandemie

Die Förderung von Gesundheit stellt ein genuines Tätigkeitsfeld Sozialer Arbeit dar, oder? Spätestens in der Pandemie wurde deutlich, wie weitreichend die Praxis Sozialer Arbeit auf die Gesundheit vulnerabler Bevölkerungsgruppen und gesundheitliche Chancengleichheit Einfluss nimmt. Diese Praxis ist „nah dran“ an den Menschen, im Quartier, der Schule und Kommune. Viele der niedrigschwelligen Angebote sind jedoch in der Pandemie weggebrochen und das gerade zulasten derjenigen Bevölkerungsgruppen, die von den Folgen gesundheitlicher Ungleichheit in besonderem Maße betroffen sind.

Im Forum werden Potenziale kommunaler Gesundheitsförderung und Erkenntnisse aus der Pandemie präsentiert und mit den Teilnehmenden diskutiert. Der erste Beitrag zieht ein Fazit zur Forschung kommunaler Gesundheitsförderung (KGF) und zeigt die Potenziale zur Erlangung gesundheitlicher Chancengleichheit auf. Für die erfolgreiche Umsetzung von KGF spielen interprofessionelle Kompetenzen und die Möglichkeiten zur Erreichung vulnerabler Adressat*innen eine große Rolle. Der zweite Beitrag widmet sich Fragen nach der Förderung von Resilienz in der Corona-Krise im Setting Schule und berufsvorbereitende Maßnahmen. Das Projekt untersucht aus Perspektive von Fachkräften und Jugendlichen, inwieweit bildungsbenachteiligte junge Menschen in und nach der Corona-Krise ihre psychosoziale Gesundheit herstellen, welche Ressourcen sie aktivieren können und welche Mechanismen sich – hinderlich und förderlich auf ihre Resilienz und Gesundheit auswirken.

Mitwirkende

Moderation