Forum 14

Soziale Arbeit im Hospiz- und Palliativbereich: Grenzerfahrungen und Begrenzungen

Die Konfrontation mit der Aussage, dass keine Heilung mehr möglich ist und „nur“ noch eine hospizlich-palliative Versorgung angeboten werden kann, ist immer eine extreme Grenzerfahrung. Ganz besonders gilt dies, wenn junge Menschen betroffen sind. Wie Kommunikation in dieser extremen Grenzsituation gelingen kann, zeigt die Kinder-Hospizbewegung. Mit ihren auf Partnerschaftlichkeit und Partizipation basierenden Handlungsansätzen und Haltungen schafft sie innovative Bildungs- und Erfahrungsräume, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen zu einer angemessenen Begegnung mit Grenzerfahrungen befähigt. Diese Ansätze können wertvolle Impulse für eine sensible, inklusive und partizipative Pädagogik auch für andere sozialpädagogische Praxisfelder in Kindertagesstätten oder Schulen bieten.

Dass Fachkräfte der Sozialen Arbeit im Hospiz- und Palliativbereich immer noch nicht als fest etablierte Profession in interdisziplinären Teams gelten, zeigen die Erfahrungen während der Corona-Pandemie. Im Zuge des ersten Lockdowns stellte sich vielfach (erneut) die Frage der Systemrelevanz von Sozialer Arbeit. Auf Grundlage der Ergebnisse einer Umfrage zu den „(Aus-)Wirkungen der Corona-Pandemie auf die Soziale Arbeit in Einrichtungen der Hospiz- und Palliativversorgung“ der Sektion Soziale Arbeit der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) soll gemeinsam diskutiert werden, welche konkreten Schritte erforderlich sind, um die Position der Sozialen Arbeit in der Hospiz- und Palliativversorgung zu festigen.

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