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Digitalisierung konkret! Entwicklungspotenziale (in) der Sozialen Arbeit

Mit den Entwicklungen der letzten Jahren ist das Thema „Digitalisierung“ erheblich in den Fokus gerückt und hat zu weitreichenden Veränderungen der Praxis Sozialer Arbeit geführt. Diese digitale Transformation bringt neue Anforderungen, Herausforderungen und Problemlagen, sowohl für Fachkräfte der Sozialen Arbeit als auch für ihre Adressat*innen mit sich. Entwicklung innovativer digitaler Angebotsformen, digitale Kompetenzen, die notwendige technische Ausstattung und digitale Teilhabe für alle sind einige Aspekte des digitalen Wandels, die Chancen und Risiken bergen.

In der bundesweiten Pulsbefragung DIGITASA wurde der Stand der Digitalisierung in der Sozialen Arbeit mit Blick auf die Perspektive der Fachkräfte untersucht. Im ersten Beitrag werden die Ergebnisse der Befragung vorgestellt. Dabei werden der Stand der Digitalisierung, einrichtungsinterne Veränderungen und damit verbundene Herausforderungen und Chancen für die Praxis aufgezeigt.

Im Zuge der zunehmenden Digitalisierung findet aufsuchende Arbeit vermehrt auch im virtuellen Raum und dabei vor allem in den sozialen Medien statt. Digitale Streetwork bringt für Sozialarbeitende neue Möglichkeiten und Grenzen mit sich. Der zweite Beitrag gibt einen Überblick zu verschiedenen Facetten digitaler Streetwork und damit einhergehenden digitalen Kompetenzanforderungen für Fachkräfte.

Inzwischen gibt es digitale Applikationen (Apps) auf Rezept und eine Vielzahl an digitalen Tools, die Nutzer*innen beim Umgang mit gesundheitlichen Belastungen unterstützen sollen. Hier wird es künftig einen hohen Bedarf nach Orientierung und Bewertung dieser Anwendungen geben. Im dritten Beitrag wird die wissenschaftlich evaluierte Smartphone-App COGITO vorgestellt. Die App richtet sich v. a. an Menschen mit depressiven Symptomen, kann aber auch von Menschen ohne psychische Probleme genutzt werden.

Mitwirkende

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