Umfrage zur Suizidgefährdung bei Krebspatient*innen: Umfrage für Fachkräfte aus allen Bereichen der (Psycho-)Onkologie

Im Rahmen des durch die Deutsche Krebshilfe geförderten Projektes “Together against suicidal ideation and behavior in cancer patients (TASC)” der Universitätsmedizin Mainz wird aktuell ein Befragung von Fachkräften durchgeführt. Interessierte aus allen Bereichen der (Psycho-)Onkologie können an dieser Online-Befragung teilnehmen.

Krebserkrankungen können zu psychischen Belastungen wie Depressionen, Angst und Suizidalität führen. Letztere ist ein Zeichen als unerträglich empfundenen Leidens. Dies wurde im deutschen Kontext bisher jedoch kaum systematisch untersucht. Folglich fehlt Evidenz zur Auftretenshäufigkeit und Bedingtheit von Suizidalität bei Krebskranken und –überlebenden, die jedoch eine unerlässliche Grundlage effektiver, risikoadaptierter Präventions- und Interventionsmaßnahmen darstellt. Zudem ist unklar, ob potentiell vulnerable Patient*innen in der Regelversorgung adäquat gescreent werden. 

Das Projekt soll einen Beitrag zur Verbesserung der Versorgung und der Suizidprävention bei Krebspatient*innen und -überlebenden leisten. Behandelnde des psychosozialen und onkologischen Fachspektrums sollen für Suizidalität im Kontext von Krebs sensibilisiert und in einem professionellen Umgang durch die Entwicklung bedarfsgerechte Lösungsansätze unterstützt werden.

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt

Direkt zur Umfrage zum Thema Suizidprävention bei Menschen mit Krebs