Qualitätsstandards für kontaktbasierte Anti-Stigma-Interventionen
Stigmatisierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen ist weiterhin eine große gesellschaftliche Herausforderung – und aktuelle Entwicklungen zeigen, dass sie sogar zunimmt. Ein Schlüssel um dem entgegen zu wirken ist Begegnung. Kontaktbasierte Anti-Stigma-Interventionen, die auf direkten Austausch und Begegnung setzen, gehören zu den wirksamsten Ansätzen, um Vorurteile nachhaltig abzubauen. Besonders wertvoll ist dabei die aktive Beteiligung von Menschen mit eigener Erfahrung.
Der Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e.V. hat gemeinsam mit Kooperationspartnern und Erfahrungsexpert*innen Qualitätsstandards für diese Interventionsformentwickelt. Sie sollen eine praxisnahe Orientierung für die Gestaltung wirksamer Begegnungsformate bieten – von der Vorbereitung bis zur Nachbereitung. Ziele sind:
- Vorurteile abbauen
- über psychische Erkrankungen informieren
- Verständnis fördern
- Teilhabe stärken
zum Download der Qualitätsstandards für kontaktbasierte Anti-Stigma-Interventionen