Praxisbasierten Evidenz in der Gesundheitsförderung und Prävention
In einem aktuellen Beitrag in der Zeitschrift Public Health Forum widmet sich Prof. Dr. Susanne Hartung der praxisbasierten Evidenz in der Gesundheitsförderung und Prävention. Sie zeigt auf, wie Erkenntnisse aus der Praxis die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen insbesondere in soziallagenbezogenen Kontexten bereichern können. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Praxisdatenbank des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit. Der Beitrag beschreibt wie Erkenntnisse aus der Praxis wissenschaftliche Studien ergänzen und zur Weiterentwicklung von Programmen beitragen können. Vorgestellt wird die die Praxisdatenbank als Werkzeug zur Recherche bewährter Projekte und zur Dokumentation eigener Maßnahmen. Weiterhin wird auf Good Practice-Kriterien als praxisnahes Instrument zur Qualitätsentwicklung in der Gesundheitsförderung eingegangen.
Die Praxisdatenbank unterstützt Fachkräfte dabei Projekte zu recherchieren, die sich in der Praxis bewährt haben, eigene Erfahrungen zu dokumentieren und zu teilen sowie Inspiration für neue Maßnahmen zu finden. Mit der Praxisdatenbank soll ein strukturierter Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Praxis gefördert werden, um die Wirkung von Gesundheitsförderungsprogrammen nachhaltig zu verbessern. Die Praxisdatenbank und die Good Practice-Kriterien bieten eine fundierte Grundlage für die Planung und Umsetzung nachhaltiger Maßnahmen in der Gesundheitsförderung. Durch die praxisbasierten Erkenntnisse wird es möglich, zielgruppenspezifische Ansätze effektiv und qualitätsgesichert umzusetzen.
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