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Parlamentarisches Frühstück des Deutschen Reha-Tags

Nach dem Motto „Reha unterstützt. Reha wirkt. Reha lohnt sich“ kamen am 14. April 2026 unterschiedliche Akteur*innen auf Initiative des Deutschen Reha-Tags unter der Schirmherrschaft von Lars Ehm, MdB, zusammen. Durch den Austausch zu unterschiedlichen Schwerpunkten rund um das Thema Rehabilitation wurden Chancen gemeinsam erörtert und Handlungsbedarfe benannt. Als ideelle Unterstützerin des Deutschen Reha-Tags war die DVSG bei dem Dialog beteiligt.

Der Deutsche Reha-Tag ist ein Aktionsbündnis mit mehr als 20 Institutionen, Organisationen und Verbänden aus allen Bereichen der Rehabilitation. Durch den Zusammenschluss der Akteur*innen soll die Bedeutung, Leistungsfähigkeit und Wirksamkeit der Rehabilitation in Deutschland in der Öffentlichkeit bekannter gemacht werden. Rehabilitation ist ein unverzichtbarer Baustein im Gesundheitswesen, der Menschen unterstützt, nachhaltig wirkt und sich für die gesamte Gesellschaft lohnt. 

Lars Ehm, Schirmherr des Aktionstags und MdB, machte in seinem Grußwort deutlich, wie wichtig die Rehabilitation als gezielte Unterstützung in komplexen gesundheitlichen Situationen ist: „Sie setzt dort an, wo akute Erkrankungen, chronische Verläufe oder einschneidende Lebensereignisse die Teilhabe am beruflichen und sozialen Leben beeinträchtigen“, betonte der Abgeordnete. 

Brigitte Gross, Direktorin der Deutschen Rentenversicherung Bund und Gründungsmitglied des Deutschen Reha-Tags, hob die wachsende Bedeutung der Rehabilitation vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, steigender chronischer Erkrankungen und zunehmender Fachkräfteengpässe hervor. Sie verwies darauf, dass Rehabilitation wesentlich zur Sicherung der Erwerbsfähigkeit, zur Förderung von Teilhabe und Vermeidung von Pflegebedürftigkeit beiträgt, Selbstständigkeit und Gesundheitskompetenz stärkt sowie neue Perspektiven eröffnet. 

Das Aktionsbündnis Deutscher Reha-Tag adressierte Verbesserungsbedarfe für die Reha und betonte, dass der politische Umsetzungswille dafür notwendige Voraussetzung sei. Der Rehabilitation kommt eine zentrale Bedeutung zu. Dadurch können nicht nur der Genesungsprozess unterstützt, der Behandlungserfolg gesichert und sekundäre Folgen wie andauernde Arbeitsunfähigkeit, Berentung oder Pflegebedürftigkeit verhindert werden. Darüber hinaus werden die betreffenden Personen durch Rehabilitationsleistungen für die Krankheits- und Alltagsbewältigung und eine Rückkehr in die Arbeitswelt befähigt.

Die Akteur*innen diskutierten an Thementischen mit verschiedenen Schwerpunkten: 

  • Reha als Investition in die Gesellschaft
  • Medizinische Rehabilitation bei Abhängigkeitserkrankungen: Behandlung komorbider Störungen mit besonderem Fokus auf Frauen
  • Früh ansetzen, langfristig wirken - Kinder- und Jugendrehabilitation und Mutter-Vater-Kind-Leistungen als Zukunftsinvestition
  • Reha vor und bei Pflege - Mit Reha Pflege vermeiden oder hinauszögern 

Deutscher Reha-Tag

Flyer zum Deutschen Reha-Tag