Neugründung: DGSA-Fachgruppe „Diversität und Intersektionalität“
Aus Anlass des heutigen Deutschen Diversity-Tages wird in einem Blogbeitrag der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) über die neue Fachgruppe „Diversität und Intersektionalität“ informiert, die eine sozialprofessionelle Praxis, Professionalisierung und Theoriebildung zu Diversität und Intersektionalität in der Sozialen Arbeit in den Fokus rückt. Dabei sollen dabei vier zentrale Ziele verfolgt werden:
- Theorieentwicklung: Schärfung und Weiterentwicklung von Diversity- und Intersektionalitätskonzepten für die Sozialarbeitswissenschaft.
- Praxisbezug: Entwicklung und Reflexion von Handlungskonzepten, Methoden und Kompetenzen für eine diversitätssensible und intersektionale Praxis.
- Forschungsperspektive: Förderung von Forschung, die gesellschaftliche Machtverhältnisse und Verwobenheiten verschiedener Diskriminierungsformen analytisch in den Blick nimmt.
- Politisches Engagement: Unterstützung einer solidarischen Praxis der Sozialen Arbeit im Sinne des dritten Mandats – gerade angesichts des zunehmenden Rechtspopulismus.
Die Fachgruppe versteht Diversität und Intersektionalität sowohl als eigenständiges Handlungsfeld als auch als Querschnittsthema innerhalb der Sozialen Arbeit. Ziel ist es, Brücken zu schlagen zwischen sozialen Bewegungen, wissenschaftlicher Expertise und praktischer Handlungskompetenz.
Am 30. Juni 2025, 08:30-10:00 Uhr, findet das nächste Treffen der Fachgruppe Diversität und Intersektionalität statt, zu dem alle Interessierten ein geladen sind.