Neue DGSA-Fachgruppe: Klimagerechtigkeit und Sozialökologische Transformation in der Sozialen Arbeit
In der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) hat sich die Fachgruppe „Klimagerechtigkeit und Sozialökologische Transformation in der Sozialen Arbeit“.gegründet. Diese möchte einen ökozentrierten Paradigmenwechsel anstoßen, der nicht nur soziale Ungleichheit/Gerechtigkeit in den Blick nimmt, sondern ebenso Mensch-Naturverhältnisse und Klimagerechtigkeit. Dementsprechend gilt es das aktuelle „Klimaregime“ als Macht- und Gewaltverhältnis in die Kritik zu nehmen und Visionen menschen- und naturfreundlicher gesellschaftlicher Regeneration und Transformation zu unterstützen und (weiter) zu entwickeln. Somit wird politische und aktivistische Arbeit explizit mitgedacht, etwa in Kooperation mit Sozialverbänden und Klimagerechtigkeitsgruppen. Weitere Ziele sind die Stärkung der Sprachfähigkeit von Sozialarbeitenden zu Umwelt- und Klimakrisen, die Verankerung des Themas in Curricula von Studiengängen zur Sozialen Arbeit ebenso wie ein Hinwirken auf die Aufnahme der Rechte nichtmenschlicher Lebewesen in der Professionsethik.
Bei Fragen und Interesse an einer Mitarbeit können die Fachgruppensprecherinnen Dr. Ingar Abels und Prof. Dr. Barbara Schramkowski kontaktiert werden. Kontaktdaten und weitere Informationen zur Gruppe
Einen kleinen Einblick über Hintergründe für die Gründung der Gruppe und zur Motivation einiger Fachgruppenmitglieder gibt auch ein Beitrag im DGSA-Blog Soziale Arbeit.