Für ein gutes Leben im Alter: Forderungen für eine wirksame und nachhaltige Seniorenpolitik in den Bundesländern

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) fordert vor dem Hintergrund verschiedener Landtagswahlen in diesem und dem nächsten Jahr in einem Positionspapier, dass die Länder der Seniorenpolitik mehr Gewicht geben. Seniorenpolitik auf Landesebene seieine Querschnittsaufgabe, für die es in jedem Bundesland eine verantwortliche, koordinierende Stelle geben muss. Die BAGSO beschreibt zehn zentrale Handlungsfelder, in denen die Länder gefordert sind.

Zu den Landesaufgaben gehöre, den Kommunen klare Vorgaben zur Altenplanung zu machen und sie auch in der Umsetzung ihrer Seniorenarbeit aktiv zu unterstützen. Zugleich seien die Länder gefordert, die Gesundheit der Bürger*innen zu fördern sowie Sorge- und Pflegestrukturen zu verbessern. Auch die Digitalisierung erfordere eine aktive Landesseniorenpolitik. Seniorenpolitik auf Landesebene sei eine Querschnittsaufgabe, für die es in jedem Bundesland eine verantwortliche, koordinierende Stelle geben muss.

Die BAGSO setzt sich zudem dafür ein, dass die Einrichtung und Arbeit von Seniorenvertretungen auf Landesebene und in den Kommunen verbindlich geregelt wird. Ein zentraler Baustein sind dabei Anhörungsrechte: Das Votum von Seniorenvertretungen sollte bei allen landes- und kommunalpolitischen Maßnahmen, die für Senior*innen relevant sind, gehört und in der weiteren politischen Diskussion berücksichtigt werden.

Das Positionspapier „Für ein gutes Leben im Alter“ richtet sich an Verantwortliche in Parteien und Fraktionen auf Landesebene sowie an Engagierte in Seniorenarbeit und Seniorenpolitik.

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