Fachkräftemangel in der Sozialen Arbeit verschärft sich bis 2028

Laut der aktuellen Arbeitsmarktprognose des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) droht dem Bereich der Sozialen Arbeit ein noch größerer Fachkräftemangel als bislang angenommen: Bis 2028 werden deutschlandweit voraussichtlich über 21.000 Sozialarbeiter*innen und Sozialpädagog*innen fehlen. Die Nachfrage nach professioneller sozialer Unterstützung steigt kontinuierlich – angetrieben durch demografische Entwicklungen, den gesellschaftlichen Wandel und den Ausbau sozialer Dienstleistungen. 

Besonders betroffen ist die Anforderungsgruppe der „Spezialist*innen“, zu der u. a. Berufseinsteiger*innen mit Bachelorabschluss zählen. Das IW empfiehlt:

  • Stärkung der Studien- und Ausbildungsangebote
  • Verbesserte Berufsorientierung und gezielte Nachwuchsförderung
  • Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität des Berufsbildes, u. a. durch bessere Arbeitsbedingungen

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