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Soziale Diagnostik: ECCSW-Weiterbildungsreihe und Austauschforum 2026

Weil Interventionen fachlich gut begründet sein müssen bietet das European Center for Clinical Social Work (ECCSW) jährlich vier Workshops zu Prozessen und Instrumenten Sozialer Diagnostik an. Auf Basis von Impulsvorträgen von ausgewiesenen Expert*innen werden Konzepte und Instrumente Sozialer Diagnostik vorgestellt und mit den Beteiligten ausprobiert und diskutiert. Neben den Inputs wird ausreichend Raum gewährleistet, um sich mit Möglichkeiten und Herausforderungen in der Praxis auseinanderzusetzen.

Der zweite Termin in diesem Jahr findet am 5. April, 17.30 – 19.30 Uhr statt. Thema: Diagnostik der familiären „Funktionsstörungen“ und der Lebenslagen. Mit der Genogrammarbeit kann mittels einer flexiblen Kontaktaufnahme ein Überblick über relevante Lebensereignisse, die Lebenslage, die familiäre Funktionstüchtigkeit, Probleme und Ressourcen gewonnen werden. Die Analyse von Genogrammen bietet die Möglichkeit aus einer systemischen Perspektive mehrgenerationale sogenannte Funktionsstörungen zu diagnostizieren. Mögliche Schwerpunkte sind die Erörterung der emotionalen Beziehungen, der tradierten Werte, Delegationen und Tabus. Zudem wird mit der Vorstellung einer visuellen Analyse ein weiterer Beitrag zur Weiterentwicklung der Arbeit vorgestellt. Der Workshop bietet einen Einblick in die konkrete Anwendung der Genogrammarbeit in der Biografiediagnostik. Bestandteil des Workshops ist auch ein Austausch in Kleingruppen. 

Weitere Themen und Termine der Reihe:

  • Soziale Diagnostik als Möglichkeit der Generierung von geteiltem Wissen und Intervention auf der Beziehungsebene
    24. Juni 2026, 17.30 – 19.30 Uhr
  • Die Systemische Denkfigur
    25. November 2026, 17.00 – 19.00 Uhr

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