Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe warnt zum Hitzeaktionstag 2025 vor lebensbedrohlicher Lage für obdachlose Menschen

Zum heutigen Hitzeaktionstag weist die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) auf die akute Gefährdung obdachloser Menschen durch extreme Hitze hin. Hitze gilt als das größte klimabedingte Gesundheitsrisiko in Deutschland, mit teils verheerenden Auswirkungen. Besonders gefährdet sind Menschen ohne festen Wohnsitz: Ohne Zugang zu Schatten, Trinkwasser oder geschützten Aufenthaltsorten sind sie den steigenden Temperaturen schutzlos ausgeliefert. Vor diesem Hintergrund macht die BAG W deutlich, dass Hitzeschutzmaßnahmen dringend als fester Bestandteil der sozialen Daseinsvorsorge etabliert werden müssen – sowohl in der kommunalen Praxis als auch in der bundesweiten Strategie zur Anpassung an den Klimawandel.

Die BAG W sieht angesichts zunehmender Hitzewellen dringenden Handlungsbedarf. Notunterkünfte müssen nicht nur in den Wintermonaten, sondern ganzjährig zugänglich und hitzegerecht ausgestattet sein. Kommunen sind gefordert, an zentralen Orten Trinkwasserstellen und schattige Rückzugsorte bereitzustellen, um die Gesundheit obdachloser Menschen zu schützen. Ergänzend sind aufsuchende Gesundheitsangebote erforderlich sowie eine stärkere Vernetzung sozialer Hilfestrukturen, um schnell und gezielt auf akute Bedarfslagen reagieren zu können.

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