Forum 9

Die sozial-ökologische Transformation: Wie kann Soziale Arbeit zu sozial gerechtem Klimaschutz beitragen?  

Die Klimakrise zeigt auf dramatische Weise, welche schädlichen Auswirkungen die auf Globalisierung beruhende imperial-fossile Lebensweise auf Mensch und Umwelt hat. Auch wenn die globale Erhitzung nicht mehr aufgehalten werden kann, liegt es in der Verantwortung aller, zu einer maximalen Abmilderung beizutragen. Politik und Gesellschaft sowie jede*r Einzelne sind gefordert, das eigene Handeln zu überprüfen und einen Beitrag dafür zu leisten, dass durch den Schutz von Naturräumen und eine Abmilderung der Erhitzung auch künftigen Generationen ein hohes Maß an Lebensqualität ermöglicht wird und gesundheitsbezogene Risiken eingeschränkt werden.

Die gesundheitsbezogene Soziale Arbeit kann in diesem Prozess aktiv auf den Erhalt bzw. die Gestaltung gesundheitsförderlicher Lebenswelten dringen und zu einem verantwortungsvollen und ressourcenschonenden Zusammenleben mit der Natur beitragen. Das besondere Augenmerk der Sozialen Arbeit liegt dabei auf dem Zusammendenken von sozialen und ökologischen Transformationen, die das Wohl der Menschen in den Fokus stellen, sowie auf den sozialen Auswirkungen von Klima- und Umweltpolitik.

In diesem Forum sollen die sozialen Vorteile und Herausforderungen von Klima- und Umweltschutzmaßnahmen und die diesbezügliche Verantwortung der Sozialen Arbeit diskutiert werden. Anschließend werden erste Handlungsoptionen aufgezeigt, wie im eigenen Arbeitsfeld Klimaschutz aktiv und zugleich sozial gerecht angestoßen, umgesetzt und begleitet werden kann.

Mitwirkende

Moderation