Die Corona-Pandemie: Herausforderungen, Folgen und Innovationspotentiale für die gesundheitsbezogene Soziale Arbeit

17. November 2021 - eintägig
Online
Online-Fachtagung

    Der enge Zusammenhang zwischen Gesundheit bzw. Krankheit und sozialer Lage ist wissenschaftlich gesichert und lange bekannt. Gerade während der Corona-Pandemie ist diese Tatsache erneut massiv deutlich geworden und Fachkräfte der Sozialen Arbeit sind damit in verschiedenen Settings und mit unterschiedlichen vulnerablen Personengruppen im Gesundheits- und Sozialwesen in ihrer täglichen Praxis konfrontiert. Mittlerweile sind soziale und gesundheitliche Ungleichheitsdebatten im Zusammenhang mit der Pandemiebekämpfung auch verstärkt in öffentlichen und politischen Diskussionen angekommen. Die gesundheitsbezogene Soziale Arbeit begegnet den psychosozialen Folgen der SARS-CoV-2-Pandemie mit sozialer Unterstützung, sozialer Sicherung und persönlicher Förderung in der Fallarbeit und im Einzelfall. Gleichzeitig nimmt sie im Hinblick auf die Erfahrungen in der Krise eine Verbesserung der Lebensverhältnisse und des öffentlichen Gesundheitswesens übergreifend in den Blick.

    Mit der Fachtagung sollen Handlungsbedarfe, politische Forderungen und Innovationen aufgegriffen und abgeleitet werden. Schwerpunktthemen sind:

    • Das Corona-Virus und seine sozialen Folgen
    • Ergebnisse der Online-Befragung – Corona-Pandemie und die Folgen für die Soziale Arbeit und ihre Adressat*innen (Referenten: Prof. Dr. Daniel Deimel/Prof. Dr. Thorsten Köhler)
    • Herausforderungen und Folgen für die gesundheitsbezogene Soziale Arbeit aus Sicht der DVSG
    • Welche Handlungsbedarfe und Innovationspotentiale leiten sich daraus für einzelne Handlungsfelder ab? – Parallele Panel zu Handlungsfeldern der gesundheitsbezogenen Sozialen Arbeit
    • Fazit für die Soziale Arbeit: Politische Forderungen und Innovationen - Talk mit Verbandsvertreter*innen der Sozialen Arbeit ( DVSG, DBSH, DGSA, ECCSW, DG-SAS)

    19 € für Studierende
    29 € für DVSG-Mitglieder *
    59 € für Nichtmitglieder
    * Bei korporativen Mitgliedern gilt der ermäßigte Beitrag für eine*n Vertreter*in.