Forum 33

Was tun gegen Intoleranz, Rassismus und Menschenverachtung? Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus 

Seit den 1990er Jahren werden, zunächst in Brandenburg, mithilfe der Mobilen Beratung bundesweit zivilgesellschaftliche Initiativen, Kirchen, Verbände, Schulen und Kommunen darin unterstützt, einen konsequenten Umgang mit Vorfällen zu finden, die einen rechtsextremistischen, rassistischen oder antisemitischen Hintergrund haben. Bis heute ist dieses Angebot von der Förderung durch Bundes- und Landesprogramme abhängig.

In ihrer Praxis ist die Mobile Beratung am Puls der Zeit, denn die neuesten gesellschaftspolitischen Phänomene finden sich auch in den vielfältigen Beratungsanfragen wieder. Gleichzeitig handelt es sich um eine noch recht junge spezifische Professionalisierung, die sich, basierend auf dem Selbstverständnis und der Methoden der systemischen Beratung, der Sozialen Arbeit und der politischen Bildung, kontinuierlich weiterentwickelt.

Im Forum werden zunächst die Konturen der Beratung im Kontext von Rechtsextremismus aufgezeigt, indem leitende Konzepte aus der Rechtsextremismusforschung vorgestellt und die Rahmenbedingungen der Mobilen Beratung skizziert werden. Wie arbeiten Teams der Mobilen Beratung konkret? Wie können Menschen vor Ort dazu befähigt werden, einen Umgang mit „ihrem“ Rechtsextremismus zu finden? Im zweiten Teil wird die Arbeit der Mobilen Beratung in ländlichen Räumen anhand von Fallbeschreibungen aus der Sozialen Arbeit dargestellt.

Mitwirkende

Moderation