Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht in der Praxis

Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht sind Instrumente, die – zumindest auch – in Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen und Heimen für Klarheit in der Behandlung am Lebensende sorgen sollen. Doch das Gegenteil ist häufig der Fall. Die Verwirrung ist groß, wenn in Notfällen eine Patientenverfügung auszulegen und damit zu entscheiden ist, was mit dem „natürlichen Tod“ gemeint sein könnte. Und was ist zu tun, wenn der bzw. die gesetzliche Betreuer*in eine Notärztin bzw. einen Notarzt fordert, dies aber gerade in der Patientenverfügung ausgeschlossen ist?

Die Ursache liegt regelmäßig in einer unzureichenden Beratung über Inhalt, Aufbau und Tragweite von Patientenverfügungen und Vorsorgevollmacht. Dem möchte dieses Seminar entgegentreten, in dem detailliert auf alle formalen und inhaltlichen Voraussetzungen eingegangen wird, dabei aber der Blick auf die spätere praktische Handhabung solcher Verfügungen nie aus dem Auge verloren wird.

Entsprechend viel Aufmerksamkeit genießt der zweite Teil des Seminars. Hier sollen Handlungsoptionen für Problemfälle vorgestellt werden, beginnend von der Nichtumsetzung einer Patientenverfügung bis hin zum Missbrauch einer Vorsorgevollmacht.

Das Seminar richtet sich insbesondere an Kolleg*innen, deren Arbeit vor dem Hintergrund solcher Verfügungen steht. Es möchte Rechtssicherheit in einem regelmäßig emotional hoch aufgeladenen Themenfeld vermitteln.

Termin:
12. September 2019

Veranstaltungsort:
Integrationshotel Philippus Leipzig
Aurelienstraße 54
04177 Leipzig
Anreisebeschreibung

Seminargebühr inkl. Verpflegung:
110 € (DVSG-Mitglieder) *
160 € (Nichtmitglieder)
*Bei korporativen Mitgliedern gilt der ermäßigte Beitrag für eine/n Vertreter/in.

Übernachtung:
Eine Übernachtung ist nicht in den Seminargebühren enthalten und muss selbst organisiert werden.

Teilnahmevoraussetzung:
Abgeschlossenes Studium der Sozialen Arbeit (Sozialarbeit/Sozialpädagogik, Diplom, B.A.; M.A.) und angrenzende Berufsgruppen