Kinder schützen .. .. durch Stärkung der Eltern

Bei psychisch erkrankten und suchtkranken Eltern liegt häufig ein hohes Maß an Risiken für Misshandlung und Vernachlässigung vor, das durch Schutzfaktoren häufig nicht ausreichend kompensiert werden kann. Die betreffenden Kinder sind dadurch eine besondere Risikogruppe für Misshandlungen.

Auf der Grundlage der empirischen Befunde zu den Risiko- und Schutzfaktoren in der Entstehung von Kindesmisshandlung und -vernachlässigung entwickelte Prof. Dr. Albert Lenz ein Elterngruppenprogramm, das die Stärkung der elterlichen Ressourcen im Fokus hat.

Das präventive Gruppenprogramm „Ressourcen der Eltern stärken“ zielt darauf ab, die Risiken für Kindesmisshandlung zu mindern durch die Förderung

  • des Einfühlungsvermögens in die kindlichen Bedürfnisse und Gedanken
  • der Sensibilisierung für Perspektiven der Kinder und anderer Personen,
  • des Umgangs mit Gefühlen und Belastungen sowie
  • der sozialen Unterstützung und des sozialen Rückhalts.

Das Gruppenprogramm richtet sich an Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern bis zum 5. Lebensjahr.

Ziel des eintägigen Workshops ist es, die Grundlagen des modularen Gruppenprogramms zu vermitteln und die Teilnehmer*innen dazu zu befähigen, zukünftig selbst das Gruppenprogramm für psychisch erkrankte oder suchtkranke Eltern in der eigenen Organisation anzubieten.

Termin:
14. Mai 2019

Veranstaltungsort:
Akademie für Gesundheitsberufe Heidelberg
Wieblinger Weg 19
69123 Heidelberg
Anreisebeschreibung

Seminargebühr inkl. Tagungsverpflegung:
110 Euro (DVSG-Mitglieder) *
160 Euro (DVSG-Nichtmitglieder)
*Bei korporativen Mitgliedern gilt der ermäßigte Beitrag für eine/n Vertreter/in.

Übernachtung:
Die Übernachtung ist nicht in den Seminargebühren enthalten und muss selbst organisiert werden. Hotelempfehlungen finden Sie hier.

Teilnahmevoraussetzung:
Abgeschlossenes Studium der Sozialen Arbeit, Psychologie, Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Erziehungswissenschaften oder eines vergleichbaren Studiengangs (Diplom, B.A., M.A.)