"Wenn Worte meine Sprache wären …" Gesprächsführung mit schwerstkranken und sterbenden Menschen

Wenn Sozialarbeiter*innen einem schwerkranken Menschen begegnen, stellt sich oft die Frage, wie mit dieser schwierigen Aufgabe und dem betreffenden Menschen richtig umzugehen ist. Die Gesprächsführung im Umgang mit Ängsten, Trauer und Tod stellt auch die Sozialarbeiter*innen immer wieder vor große Herausforderungen.

In der neu konzipierten Fortbildung sollen bereits bekannte Gesprächstechniken vertieft und neue erlernt werden, um im Themenfeld von Sterben, Tod und Trauer souverän beraten und kommunizieren zu können. Schwierige Gespräche sind nicht zu vermeiden, es lohnt sich, in derartig herausfordernden Gesprächssituationen sicherer zu werden und den Umgang mit ihnen zu lernen. Mit einem Menschen würdig umzugehen, bedeutet, seine Eigenverantwortlichkeit, Eigenständigkeit, Entscheidungsfähigkeit und damit sein Selbstwertgefühl zu respektieren und zu unterstützen.

Ziel des Seminars ist es, bekannte Gesprächstechniken in schwierigen Situationen anzuwenden und neue Gesprächs- und Fragetechniken zu lernen. Es handelt sich um ein interaktives Seminar, in dem die Teilnehmer*innen anhand von Fallbeispielen mit einem Methodenmix die eigene Handlungskompetenz erweitern und/oder vertiefen können. Ebenso besteht die Möglichkeit der Reflexion von herausfordernden Gesprächssituationen anhand eigener Fallbeispiele aus der Praxis der Teilnehmer*innen.

Termin:
22. und 23. Juni 2020

Veranstaltungsort:
DVSG e.V. - Bundesgeschäftsstelle
Haus der Gesundheitsberufe
Alt-Moabit 91
10559 Berlin

Anreisebeschreibung

Seminargebühr inkl. Verpflegung:
290 Euro (DVSG-Mitglieder) *
390 Euro (Nichtmitglieder)
*Bei korporativen Mitgliedern gilt der ermäßigte Beitrag für eine/n Vertreter/in.

Übernachtung:
Die Übernachtung ist nicht in den Seminargebühren enthalten und muss selbst organisiert werden.

Hotelempfehlungen

Teilnahmevoraussetzung:
Fachkräfte der Sozialen Arbeit sowie Personen anderer Berufsgruppen, die mit schwerstkranken und sterbenden Menschen arbeiten.