Workshop 2

Charta zum Umgang mit schwerstkranken und sterbenden Menschen: Schöne Ideen, aber ist das überhaupt umsetzbar?

2008 begann der Prozess zur Erarbeitung einer Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland, der 2016 mit der Veröffentlichung von Handlungsempfehlungen im Rahmen einer Nationalen Strategie endete. Die Charta wird von zahlreichen Akteur*innen aus Gesellschaft, Politik und Gesundheitswesen getragen, die Inhalte der Handlungsempfehlungen stoßen auf eine breite Zustimmung. Doch entscheidend ist, ob dies auch bei den betreffenden Menschen ankommt sowie in eine entsprechende Haltung und Handlung in der Gesellschaft übergeht.

Sie fragen sich: Wie kann ich die Charta in meinem beruflichen Kontext, in meinem Team oder ganz persönlich nutzen? In dem Workshop bekommen die Teilnehmer*innen dazu Impulse und ganz praktische Tipps. Es gibt  zahlreiche Umsetzungsmöglichkeiten in den Regionen, am Arbeitsplatz, politisch oder auch im persönlichen Umfeld. Ein Erfahrungsbericht aus der Lutherstadt Wittenberg schildert hierfür konkrete Beispiele. Jede*r kann etwas tun, auch wenn es klein beginnt!  Die Teilnehmer*innen werden mit Ideen nach Hause fahren, wie sie die Charta an ihrem Arbeitsplatz, an ihrem Wohnort mit Leben füllen können und wen sie ansprechen und motivieren können mitzumachen. Zum Abschluss des Workshops ist ein Statement Video für die Mach-Mit Aktion der Charta geplant

Mitwirkende:

  • Wie kann ich die Charta für mich nutzen?
    Franziska Kopitzsch, Koordinierungsstelle für Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland, Berlin
  • Umsetzung der Charta in der Lutherstadt Wittenberg und im Landkreis Wittenberg
    Sindy Herrmann, Katharina von Bora Hospiz, Lutherstadt Wittenberg

Moderation:

  • Hans Nau, DVSG–Fachbereich Hospiz– und Palliativversorgung in der Sozialen Arbeit, Netzwerk Palliativmedizin am Klinikum Stuttgart