Forum 19

Gesundheitsförderung für alle? Gesundheitsbezogene Chancen zwischen Handlungsspielräumen und gesellschaftlichen Begrenzungen

Aus Perspektive der Sozialen Arbeit liegt der Gesundheitsförderung ein lebensweltorientiertes Gesundheitsverständnis, losgelöst von rein biopsychosozialen Indikatoren, zugrunde. Gesundheitsförderung ist eine wesentliche Aufgabe einer an gesundheitsbezogener Gerechtigkeit interessierten Sozialen Arbeit. Soziale Arbeit kann einen wesentlichen Beitrag zur Gesundheitsförderung im Alltag leisten – dem Ort an dem Gesundheit hergestellt und aufrechterhalten wird – wenn sie ihr gesundheitsbezogenes Profil weiter ausbuchstabiert. Die Kompetenz liegt ihr inne: Sie agiert subjekt- und lebensweltbezogen, fördert gesundheitsrelevante Ressourcen wie den sozialen Zusammenhalt, Bildung, bessere Wohn-, Lebens- sowie Arbeitsbedingungen.

In dem Forum werden verschiedene Perspektiven auf die Gesundheitsförderung in der Sozialen Arbeit dargestellt. Gefragt wird insbesondere nach Chancen und Handlungsspielräumen von Adressat*innen der Sozialen Arbeit, die eigene Gesundheit in den gesellschaftlich gegebenen Strukturen zu entfalten. 

Mitwirkende:

  • Gesundheitsbezogene Chancengleichheit für Kinder und Jugendliche? Eine Standortbestimmung 10 Jahre nach dem 13. Kinder- und Jugendbericht
    Prof. Dr. Katrin Liel, DVSG-Fachbereich Gesundheitsförderung und Prävention, Hochschule Landshut
    Dr. Anna Lena Rademaker, DVSG-Fachbereich Gesundheitsförderung und Prävention, DVSG-Bundesgeschäftsstelle, Berlin
  • Partizipative Gesundheitsförderung im Kontext von Schule – ein interprofessioneller Ansatz von Schule und Jugendhilfe
    Prof. Dr. Eike Quilling, DVSG-Fachbereich Gesundheitsförderung und Prävention, hsg Bochum - Hochschule für Gesundheit
  • Gesundheitsförderung und Soziale Arbeit - Zwei Zugänge ein Ziel
    Martin Staats, DVSG-Fachbereich Gesundheitsförderung und Prävention, Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen e.V. - AGETHUR, Weimar

Moderation:

  • Prof. Dr. Katrin Liel, DVSG-Fachbereich Gesundheitsförderung und Prävention, Hochschule Landshut