Forum 13

Selbstfürsorge für Profis in der Sozialen Arbeit: Der Blick auf die eigene Gesundheit!

Die Soziale Arbeit ist eine hochkomplexe, anspruchsvolle und herausfordernde Profession. Äußere Rahmenbedingungen wie Gehalt, Schichtdienst, Umgang mit hochbelasteten Zielgruppen und individuelle Haltungen beispielsweise Perfektionismus, negative Selbstbewertung oder zu starke Involviertheit / Empathie im Umgang mit Klient*innen können sich negativ auf die Gesundheit der Sozialarbeiter*innen auswirken. Besondere Herausforderungen sind zusätzlich die Auswirkungen des demographischen Wandels, die Digitalisierung sowie die zunehmende Beschleunigung und Verdichtung von Arbeitsprozessen. Wenn nicht ausreichend institutionelle, soziale oder personale Ressourcen vorhanden sind, können die vorhandenen vielfältigen Belastungen zu einem verminderten Wohlbefinden bis hin zum Burnout führen. Aus diesem Grund ist es für professionelle Sozialarbeiter*innen unumgänglich den Blick auch auf die eigene Gesundheit zu lenken und fürsorglich mit sich selbst umzugehen.

In diesem praxisorientierten Forum werden Überlastungsanzeichen identifiziert, um rechtzeitig gegensteuern zu können. Anschließend wird ein wissenschaftlich fundiertes Seminarkonzept zur Selbstfürsorge für psychosoziale Fachkräfte vorgestellt. Schließlich wird Meditation als Möglichkeit den Anforderungen des beruflichen Alltags, z.B. auch der Digitalisierung zu begegnen, diskutiert. Das Ziel ist der Austausch über Chancen und Grenzen der Selbstfürsorge im beruflichen Kontext der Sozialen Arbeit. 

Mitwirkende:

  • Überlastungen erkennen und verringern – Vortrag mit Übungen
    Stefanie Metzger, Heiligenfeldkliniken Haus Rosengartenklinik
  • Besser leben! Selbstfürsorge für psychosoziale Fachkräfte. Ein Seminarkonzept zur Stärkung der psychischen Gesundheit - Inhalte und Forschungsergebnisse
    Dr. Christina Dahl, Zentrum für Empirische Pädagogische Forschung (zepf)
  • Das Geschenk der Meditation: Stabilität für Körper und Geist, berufliches und soziales Handeln
    Dr. Reiner Frey, Frankfurt University of Applied Sciences

 Moderation:

  • Prof. Dr. Kathrin Liel, DVSG Fachbereich Gesundheitsförderung und Prävention, Hochschule Landshut