Forum 9

Gesundheitliche und soziale Ungleichheit: Welche Handlungsspielräume sieht und nutzt die Soziale Arbeit? Im Dialog mit Berufs- und Fachverbänden

Durch die personenzentrierte und ressourcenorientierte Vorgehensweise eröffnet die Soziale Arbeit Menschen die Möglichkeit, ihre Gesundheitskompetenz und Teilhabeverwirklichung zu stärken. Wechselwirkungen psychosozialer Auswirkungen von Problemen, Belastungen und/oder Krankheiten mit dem Berufs- und Lebensalltag werden betrachtet und entsprechend der jeweiligen individuellen Bedarfe und Bewältigungsstrategien werden Lösungen entwickelt und befördert. Auf der Systemebene ist die sozialräumliche Gestaltung von Rahmenbedingungen durch verschiedene Akteur*innen von entscheidender Bedeutung, um sektorenübergreifend Gesundheitsförderung, Prävention, Kuration, Rehabilitation, Pflege und Krankheitsbewältigung zu gestalten und durch gezielte Interventionen Teilhabechancen zu fördern und bedarfsgerecht die Zugänge zu Leistungen zu erleichtern.

In diesem Forum werden Vertreter*innen von Fach- und Berufsverbänden der Sozialen Arbeit über ihre Gestaltungsstrategien sprechen, wie Handlungsspielräume genutzt werden können, um soziale und gesundheitliche Benachteiligungen zu erkennen, zu benennen und zu verhindern.

  • Welche Strategien bringen die Verbände auf den Weg?
  • Wie gelingt eine proaktiv gestaltende Verbandsarbeit?
  • Was können die Verbände tun, um die Lebensverhältnisse zu verändern?
  • Welche Kenntnisse und Kompetenzen sind für Fachkräfte der Sozialen Arbeit bedeutsam, um professionell mit zu gestalten?

Mitwirkende:

  • Prof. Dr. Stephan Dettmers, 1. Vorsitzender der DVSG, Fachhochschule Kiel
  • Michael Leinenbach, 1. Vorsitzender des Deutschen Berufsverbands für Soziale Arbeit e. V. (DBSH)
  • Prof. Dr. Dieter Röh, Vorstandsmitglied bei der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA)

 Moderation:

  • Elke Cosanne, DVSG-Bundesgeschäftsstelle, Berlin