Forum 18

„Oldschool boomt“: Der demografische Wandel und die Soziale Arbeit

Ältere Menschen stellen eine der Zielgruppen der Zukunft dar und begegnen uns im beruflichen Alltag der gesundheitsbezogenen Sozialen Arbeit immer häufiger. Gründe dafür sind u.a. die Alterung der Babyboomer, ein sich wandelndes Altersbild und neue gesellschaftliche Herausforderungen. Auch das Aufbrechen traditioneller Familienstrukturen und zunehmende Singlehaushalte steigern den Bedarf an professionellen Hilfen, wie beispielsweise die Unterstützung von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen. Zudem gewinnen Altersarmut, das Risiko sozialer Isolation und Einsamkeit im Alter sowie die Berücksichtigung der Bedürfnisse älterer Menschen in der kommunalen Angebots- und Stadtgestaltung wie auch eine zunehmende Digitalisierung in Zukunft an Bedeutung.

Neben klassischen Arbeitsfeldern der Altenarbeit werden neue Aufgabenbereiche entstehen. Dazu zählen beispielsweise die Förderung sozialer und gesundheitlicher Chancengleichheit und des seelischen Wohlbefindens sowie die individuelle Unterstützung älterer Menschen im wachsenden Spannungsfeld von Autonomie und Fremdbestimmung. Auch die zunehmende Bedeutung des Themenfeldes Demenz unterstreichen die Vielfalt dieses alten und doch scheinbar neuen Arbeitsfeldes der Sozialen Arbeit.

Mitwirkende:

  • Soziale Arbeit mit älteren Menschen kann auch anders! Voller Chancen, nicht alltäglich, ungewöhnlich, lässig, jung - Welche Aufgaben kommen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels auf die gesundheitsbezogene Soziale Arbeit zu?
    Swen Staack, Deutsche Alzheimer Gesellschaft Kiel
  • Demenz und Soziale Arbeit – ein Vergissmeinnicht?
    Anna Jannes, Kompetenzzentrum Demenz Schleswig-Holstein
  • Pepper für „die Alten“ – ein Roboter im Praxiseinsatz
    Prof. Dr. Gaby Lenz, Fachhochschule Kiel

Moderation: 

  • Swen Staack, Deutsche Alzheimer Gesellschaft Kiel