Projektgruppe Ambulante gesundheitliche Beratung und soziale Ungleichheit

Menschen mit niedrigem Einkommen und niedrigem Bildungsstatus, Migranten und hochaltrige Menschen nutzen ambulante gesundheitliche Beratungsangebote in wesentlich geringerem Maß als der Durchschnitt der Bevölkerung, wie Studien zeigen. Auf der anderen Seite ist der Bedarf an Information, Beratung und Unterstützung in diesen Gruppen besonders hoch. Ambulante Beratungsangebote müssen den Beratungsbedarfen vulnerabler Gruppen und ihren spezifischen Zugangswegen in stärkerem Maß durch angepasste Methoden und Strukturen entsprechen, um Nutzungsbarrieren abzubauen.

Ziele der  Projektgruppe „Ambulante gesundheitliche Beratung und soziale Ungleichheit“ sind, den Wissenstand zu diesem Thema aufzuarbeiten, die Weiterentwicklung praxisgerechter Methoden zu unterstützen, den Erfahrungsaustausch zwischen Beraterinnen und Beratern aus der Sozialen Arbeit in diesem Feld zu fördern und Einfluss auf die politische Diskussion zur Gestaltung der Beratungslandschaft zu nehmen.

Die DVSG möchte durch die Projektgruppe  außerdem interessierten Kolleginnen und Kollegen eine Plattform bieten, um die Kernkompetenz der Sozialen Arbeit in diesem Feld in der Diskussion sichtbarer zu machen und dieses Thema in unserem Verband stärker zu verankern. Außerdem streben wir die bessere Vernetzung von praktisch tätigen Beratern im Gesundheitswesen und Hochschulen an. Für die Mitarbeit ist die Mitgliedschaft in der DVSG erwünscht, aber nicht zwingend notwendig. Auch Interessenten aus dem stationären Bereich sind willkommen, wenn sie sich für das Thema interessieren.

Ansprechpartnerin:

Marie Rösler