Rahmenvereinbarung zu §39a Abs. (2) SGB V - Ambulante Hospizarbeit

Die Rahmenvereinbarung zu § 39a Abs. 2 SGB V wird alle 4 Jahre überprüft und angepasst. Die nächste Anpassung ist 2020 vorgesehen. Der Landesarbeitskreis Soziale Arbeit für Fachkräfte   im Hospiz- und Palliativbereich in NRW" hat zur Überarbeitung der Rahmenvereinbarung zu § 39a (2) SGB 5  Stellung genommen.

Bis 2002 wurden in Nordrhein-Westfalen ambulante Hospizdienste fast ausschließlich mit Sozialarbeiter*innen besetzt, da der Fokus auf psychosoziale Beratung und Begleitung gelegt wurde. Als die Rahmenvereinbarung 2002 in Kraft trat änderte sich die inhaltliche Ausrichtung, Pflegethemen rückten in den Mittelpunkt. In der Stellungnahme wird dargelegt, dass es inzwischen ein breites Angebot an palliativ-pflegerischen Versorgungsstrukturen gibt, die psychosoziale Betreuung allerdings nicht den Stellenwert hat, den sie auch aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen haben sollte.

In der Stellungnahme wird zum einen der psychosoziale Beratungsbedarf dargestellt, zum anderen schlüssig erläutert welche Kompetenzen Soziale Arbeit hat und einbringen kann, um diesen Bedarf abzudecken.

Die Rahmenvereinbarung gilt bundesweit, sodass die Ausführungen auch für die anderen Bundesländern, in denen Soziale Arbeit in den ambulanten Hospizdiensten nicht oder nur vereinzelt vertreten war, von Nutzen sein können.

Stellungnahme des LAK Soziale Arbeit  für Fachkräfte im Hospiz- und Palliativbereich NRW