NEWS-Archiv

Dokumentation des Vernetzungstreffens Gesundheitsförderung! Eine Praxis Sozialer Arbeit?

12.09.2018: Am 7.09.2018 traf sich der im Dezember 2017 neu gegründete Fachbereich „Gesundheitsförderung und Prävention“ der DVSG zu einem ersten Vernetzungstreffen mit Wissenschaftler_innen, Forscher_innen, Praktiker_innen und Studierenden im Rahmen des 10. Bundeskongress Soziale Arbeit auf dem Campus der FH Bielefeld.

Nach der Vorstellung des Fachbereichs haben die Teilnehmenden über ihre Arbeitsfelder und Interessen in der Gesundheitsförderung diskutiert. Dabei fasste ein_e Teilnehmene_r sehr treffend zusammen

„Wenn man das Soziale in der Gesundheit stärken will,
muss man die Soziale Arbeit stärken.“

Gesundheitsförderung in der Sozialen Arbeit brauche ein Forum, das die Lebensqualität der Menschen in den Blick nimmt und und ihr dazu verhilft, aktiv zu mehr gesundheitsbezogener Gerechtigkeit beizutragen. In der Diskussion wurden u.a. Themenbereiche der Gesundheitsförderung psychiatrisch erkrankter Menschen, mit Blick auf Geschlechterunterschiede, Sozialer Landwirtschaft und Gesundheitsförderung von Angehörigen chronisch oder psychisch erkrankter Menschen diskutiert.

Besonders hervorgehoben werden Fragen die Profession betreffend und der (Praxis-) Forschung.

Die komplette Dokumentation finden Sie hier...

 

 

Agency und Gesundheit in jugendlichen Lebenswelten

Agency und Gesundheit in jugendlichen Lebenswelten - Herausforderungen für die Kinder- und Jugendhilfe

06.09.2018: Das Buch von Anna Lena Rademaker widmet sich der Gesundheitsförderung aus Perspektive der gesundheitsbezogenen Sozialer Arbeit und, basierend auf der Untersuchung zu »Lebens- und Gesundheitswelten junger Menschen«, die von 2013 bis 2015 mit knapp 500 Jugendlichen durchgeführt wurde, insbesondere dem Agency Diskurs. In der Untersuchung wird deutlich, wie die in Gesundheitsressourcen begründete Handlungsfähigkeit, zur Einflussnahme auf die Gesundheit, von sozialen, kulturellen und institutionellen Möglichkeiten begrenzt wird und inwieweit es den Befragten vor diesem Hintergrund (v)er(un)möglicht wird, Gesundheit im Alltag herzustellen. Ausgehend der Ergebnisse wird die Förderung gesundheitsbezogener Agency als wesentliche Strategie von Gesundheitsförderung konturiert. Diese bezieht Gesundheit, im Rekurs auf den Capability Approach, mehr auf die strukturellen (Be) Grenz(ung)en in der Lebenswelt und zeigt konkrete Implikationen für eine gesundheitsorientierte Kinder- und Jugendhilfe auf.

Das Buch ist im Beltz Juventa Verlag erschienen. Link zur Publikation.

Integrierte Strategien kommunaler Gesundheitsförderung

Rahmenbedingungen, Steuerung und Kooperation - Ergebnisse einer Akteursbefragung

27.08.2018: Kommunale Gesundheitsförderung integriert und strategisch zu bearbeiten, ist in der konkreten Umsetzung für viele Städte und Gemeinden eine Herausforderung. Denn integrierte Strategien kommunaler Gesundheitsförderung erfordern die Zusammenarbeit vieler verschiedener Akteure – der Zielgruppen, der beteiligten Institutionen, von Krankenkassen, der Kommunalverwaltung sowie der Kommunalpolitik. Sie bedürfen daher einer Steuerungsform, die auf Kooperation und Konsensfindung basiert.

Link zur Publikation.

Kongress Armut und Gesundheit 2019 "POLITIK MACHT GESUNDHEIT"

Der Kongress Armut und Gesundheit findet im kommenden Jahr am 14./15.03.2019 an der TU Berlin zu dem Thema "POLITIK MACHT GESUNDHEIT" statt.

Diskutiert werden soll der Health in All Policies-Ansatz. Das Motto enthält bewusst zwei Lesarten: Zum einen ist Gesundheit immer auch eine Frage des politischen Willens (‚Politik macht Gesundheit`), zum anderen stellt Politik einen ständigen Kampf um Macht zwischen konkurrierenden Interessen dar (‚Politik Macht Gesundheit‘).

Weitere Informationen unter: www.armut-und-gesundheit.de

Der Call ist noch bis zum 10.09.2018 offen (www.armut-und-gesundheit.de/Call-for-Abstracts).

Einladung zum Vernetzungstreffen

Gesundheitsförderung! Eine Praxis Sozialer Arbeit? – Die DVSG lädt zum Vernetzungstreffen ein.

17.06.2018: Im Dezember 2017 gründete die Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e.V. (DVSG) den Fachbereich „Gesundheitsförderung und Prävention“, um diese aus Perspektive Sozialer Arbeit aufzugreifen: der Ermächtigung aller Menschen ausgehend ihrer Lebenswelt zur gesunder Verwirklichung im Alltag.

Damit bietet sich die DVSG als Ansprechpartnerin für die fachpolitische Vertretung in Gesundheitsförderung aus Perspektive der Sozialen Arbeit an. Zu diesem Zweck steht der Aufbau der Vernetzung mit Akteuren aus Wissenschaft, Forschung, Praxis und Politik sowie die inhaltliche Auseinandersetzung mit Gesundheitsförderung als Praxis Sozialer Arbeit im Fokus des Vernetzngs-Workshops auf dem Bundeskongress Soziale Arbeit auf dem Campus Bielefeld.

Ort: FH/Uni Bielefeld
Zeit: 7.09.2018 um 9:15 Uhr
Referentinnen: Dr. Anna Lena Rademaker & Prof. Dr. Katrin Liel

Weitere Informationen: www.buko-soziale-arbeit.de

Zeichen setzen für gesundheitliche Chancengleichheit

Zeichen setzen für gesundheitliche Chancengleichheit! Aufruf des Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit.

19.04.2018: „Welchen Bei­trag kann die Ihre Organisation zur Er­hö­hung sozialer und ge­sund­heit­licher Chan­cen­gleich­heit leis­ten?“

Diese Fra­ge wurde den Teilnehmenden des diesjährigen Kongresses Armut und Gesundheit vom Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit gestellt. Sie wurden eingeladen, ih­re Antworten auf einer ge­mein­sam gestalteten Wand zu plat­zie­ren. Ziel da­bei war es, die Ziel­set­zung des Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bun­des Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit, das En­ga­ge­ment seiner 66 starken Part­ner so­wie wei­terer Unterstützer sichtbar zu ma­chen. 

Sehen Sie sich die ins­ge­samt 24 Zei­chen an, die die Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen ge­setzt haben. Klicken Sie hierfür ein­fach auf ei­ne der untenstehenden Link. Lassen Sie sich ger­ne in­spi­rie­ren und un­ter­stüt­zen Sie die Be­mü­hung­en für mehr ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit!

Link zu den Zeichen für gesundheitliche Chancengleichheit.

Beitrag im FORUM sozialarbeit + gesundheit 2/2018

Gesundheitsförderung in Lebenswelten. Das Präventionsgesetz mit seinen Vorgaben bietet eine Chance für die Soziale Arbeit von Katrin Liel & Anna Lena Rademaker

1.04.2018 - Mit dem Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention (Präventionsgesetz – PrävG), das am 25. Juli 2015 in Kraft getreten ist, wurde in Deutschland eine Entwicklung in Gang gebracht, die auch für die Soziale Arbeit Veränderungen mit sich ziehen wird. Die Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen (DVSG) stellt sich dieser Entwicklung mit der Gründung des Fachbereichs „Gesundheitsförderung“. 

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Stellungnahme zu den Leitlinien und Empfehlungen für eine Gute Praxis Gesundheitsberichterstattung

28.03.2018 - In einer Sonderausgabe des RKI Journal of Health Monitoring wurden Leitlinien und Empfehlungen für die Gesundheitsberichterstattung veröffentlicht. Diese sollen eine fachliche Orientierung für das Erstellen von Gesundheitsberichten bieten und dazu dienen, die Gesundheitsberichterstattung auf kommunaler sowie auf Landes- und Bundesebene zu unterstützen und eine hochwertige Berichterstattung sicherzustellen.

Die Leitlinien und Empfehlungen wurden von einer Arbeitsgruppe entwickelt und nach einem Begutachtungs- und Überarbeitungsprozess von der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi), der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP) und dem Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD) verabschiedet. Es ist geplant, die Gute Praxis Gesundheitsberichterstattung unter Beteiligung weiterer Fachgesellschaften weiterzuentwickeln. Hierzu wurde zu einem Stellungnahme-Verfahren aufgerufen, an dem sich die DVSG beteiligt hat.

DVSG-Stellungnahme

Beitrag auf der Homepage des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit

19.02.2018 - Ge­sund­heit ist ein konstitutiver Be­stand­teil des Alltags. Sie nimmt einen weitreichenden Ein­fluss auf die Le­bens­qua­li­tät, Teilhabemöglichkeiten und individuellen Verwirklichungschancen. Auch das alltägliche Um­feld, die da­raus resultierende Le­bens­wei­se, der Le­bens­stil und strukturelle Mög­lich­keit­en neh­men Ein­fluss auf die Ge­sund­heit.

Der Beitrag befasst sich mit spezifischen Handlungsfeldern, dem Lebensweltorientierten Konzept in der Gesundheitsförderung und der Zusammenarbeit im DVSG Fachbereich "Gesundheitsförderung & Prävention".

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