Kinder- und Jugendgesundheitsförderung und Prävention

Das Jahr 2019 steht ganz im Sinne von Gesundheitsförderung und Prävention von Kindern und Jugendlichen. 10 Jahre nach Veröffentlichung des 13. Kinder- und Jugendberichts"Mehr Chancen für gesundes Aufwachsen - Gesundheitsbezogene Prävention und Gesundheitsförderung in der Kinder- und Jugendhilfe" haben wir uns zum Ziel gesetzt, die formulierten Empfehlungen noch einmal genau unter die Lupe zu nehmen.

  • Was wurde realisiert?
  • Welche Themen sind offen geblieben?
  • Welche (neuen) Herausforderungen zeigen sich aktuell in der Gesundheitsförderung und Prävention bei Kindern und Jugendlichen?

Wir möchten gemeinsam mit  Akteuren aus Wissenschaft, Praxis, Forschung und Politik Bilanz ziehen und einen Anstoß zur weiteren Professionalisierung der gesundheitsbezogenen Sozialen Arbeit gegeben.

Wegeweiser Gesundheitsförderung und Prävention bei Kindern und Jugendlichen

Der „Wegeweiser zum gemeinsamen Verständnis von Gesundheitsförderung und Prävention bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ wurde unter Beteiligung der DVSG Fachgruppe "Gesundheitsförderung und Prävention" mit Vertreter*innen des Gesundheitswesens, der Gesundheits-, Bildungs- und Sozialwissenschaften sowie der Familien-, Kinder- und Jugendhilfe entwickelt. Er soll zu einer stärkeren Zusammenarbeit und Vernetzung der beteiligten Akteure beitragen.

Die Eckpunkte geben allen Beteiligten eine grundlegende Orientierung und verbessern die partnerschaftliche Zusammenarbeit. Vorgesehen ist beispielsweise, dass Gesundheitsförderung und Prävention für Kinder und Jugendliche Bestandteil kommunaler Gesamtkonzepte werden, da hiermit die Lebensbedingungen und die Bedarfe der Heranwachsenden besser berücksichtigt werden können. Kinder und Jugendliche sollen an der Planung, Umsetzung und Evaluierung von Maßnahmen angemessen beteiligt werden. Ziel ist, Ihnen eine möglichst große Gesundheitskompetenz zu vermitteln.

Sammelband „Gesundheitsförderung und Prävention - Quo vadis Kinder- und Jugendhilfe"

In einem Sammelband bei der Verlagsgruppe Beltz bilanzieren Prof. Dr. Katrin Liel (HAW Landshut) und Dr. Anna Lena Rademaker (FH Bielefeld & DVSG) gemeinsam mit weiteren Akteuren aus Wissenschaft, Praxis, Forschung und Politik den 13. Kinder- und Jugendbericht 10 Jahre nach dessen Erscheinen.

Der Sammelband erscheint Ende 2019. Weitere Informationen finden Sie hier...

Fachtag an der HAW Landshut

Der Fachtag „Gesund aufwachsen in Niederbayern“ möchte dazu anregen, die aktuellen wissenschaftlichen Ergebnisse und Erkenntnisse zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen für die Region Niederbayern fruchtbar zu machen. Dabei liegt der Fokus klar auf der Berufsgruppe der Sozialen Arbeit, da diese Profession ein bedeutendes Potenzial hat, direkt in der Lebenswelt sozial benachteiligter Menschen anzusetzen und deren Gesundheit zu stärken.

Wann: 15. Januar 2020
Ort: Hochschule Landshut, Am Lurzenhof 1, 84036 Landshut

Anmeldung und weitere Informationen...

 

 

Ringvorlesung an der FH Bielefeld

In der Ringvorlesung soll der richtungsweisende 13. Kinder- und Jugendbericht 10 Jahre nach Erscheinen bilanziert werden. Gemeinsam mit den Referent_innen wird beleuchtet, wie die im Bericht formulierten Empfehlungen realisiert wurden, welche Themen offen geblieben sind, bzw. welche neuen Herausforderungen sich aktuell in der Gesundheitsförderung und Prävention von Kindern und Jugendlichen zeigen.

Weitere Informationen...

Der 13. Kinder- und Jugendbericht

Alle Kinder und Jugendlichen brauchen die gleiche Chance, gesund aufwachsen zu können. Der erste Ort des Aufwachsens ist die Familie; daher ist die Familie auch der erste Ort, wo Kinder lernen, was gesund und was ungesund ist, was man tun kann, um gesund zu leben und gesund zu bleiben. Eltern sind dabei Vorbilder und Mittler zugleich.

Der 13. Kinder- und Jugendbericht mit dem Titel "Mehr Chancen für gesundes Aufwachsen - Gesundheitsbezogene Prävention und Gesundheitsförderung in der Kinder- und Jugendhilfe" wurde von einer Sachverständigenkommission unter der Leitung von Prof. Dr. Heiner Keupp erstellt und verlangt vor allem eine bessere Vernetzung der vorhandenen Angebote und Strukturen.

Der vollständige Bericht kann auf der Homepage des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend heruntergeladen werden.