Kodierung nun auch in der Psychiatrie

Seit 01.01 wird auch in der Psychiatrie nach dem OPS-System kodiert!

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Ergänzungsanträge zum OPS-Katalog 2012

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Dokumentation/OPS-Kodierung

Der Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS) wird seit 2002 in der stationären Versorgung zur Verschlüsselung der medizinischen Prozeduren und für die Abrechung von Krankenhausleistungen nach den Diagnosis Related Groups (DRG) eingesetzt. (Weitere Informationen: Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information www.dimdi.de, Klassifikationen).

In der Akutmedizin können seit 2002 Leistungen der Sozialen Arbeit mittels OPS-Ziffern kodiert werden (Kodes für psychosoziale Leistungen).

Während sich im jährlich neu erscheinenden OPS-Katalog für 2010 für die Akutmedizin nur geringfügige Veränderungen ergeben haben, wird das DRG-System in Psychiatrien neu eingeführt. Die Kodierung der psychosozialen Leistungen ist daher nun auch in der Psychiatrie erforderlich (Weitere Informationen).

Die DVSG bittet weiterhin darum, die Möglichkeiten der OPS-Ziffern zu nutzen, um die Leistungen der Sozialen Arbeit im DRG-System der Klinik zu kodieren. Dazu ist eine Zugangsberechtigung im EDV-System der Klinik nötig, um selbst Prozeduren eintragen zu können. Andernfalls müsste die Station die Sozialarbeitsleistungen mit erfassen.

Der Kodierleitfaden der Bundesarbeitsgemeinschaft Psychosoziale Versorgung im Akutkrankenhaus (BAG-PVA), in der die DVSG Mitglied ist, gibt eine vollständige Übersicht über alle Ziffern, die für den psychosozialen Bereich von Bedeutung sind.

Aktuelle Fassung des Kodierleitfadens der BAG-PV zum OPS-Katalog (2017)