Sonstige Veranstaltungen

Fachtagung Gesund alt werden im Kiez

Die Fachstelle Prävention und Gesundheitsförderung im Land Berlin veranstaltet am 2. September 2010 im Rathaus Schöneberg Berlin die Fachtagung Gesund alt werden im Kiez.

Die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit rechnet im Rahmen der demografischen Entwicklung bis zum Jahr 2030 mit einem Anstieg der pflegebedürftigen Personen in der Hauptstadt um bis zu 80 Prozent. Solche Zahlen stellen die Altenhilfeplanung und die lokalen Akteure vor große Herausforderungen. Um Selbständigkeit und Lebensqualität im Alter so lange wie möglich zu erhalten, nimmt daher das Interesse an einer aktivierenden und gemeinwesenorientierten Arbeit mit Älteren einen größeren Stellenwert ein. Alterspezifische Prävention und Gesundheitsförderung bilden hier einen wichtigen Baustein zur Vermeidung oder Verzögerung von Pflegebedürftigkeit.

Um dieses Potenzial zu stärken diskutiert die Fachtagung „Gesund alt werden im Kiez“, wie die Rahmenbedingungen für Gesundheit im Alter in Quartieren verbessert und gesunde Lebensstile im Kiez gefördert werden können. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf sozial benachteiligten älteren Menschen.

In Vorträgen, Gesprächsrunden und Workshops präsentiert die Fachtagung Erkenntnisse und Erfahrungen aus Politik, Wissenschaft und Praxis und veranschaulicht anhand von gelungenen Beispielen, wie eine wirkungsvolle Förderung der Gesundheit älterer Menschen ausgestaltet werden kann.

Weitere Informationen unter www.gesundheitberlin.de

Internationale Konferenz "global, gerecht, gesund - Zu den Perspektiven von Globaler Gesundheit"

Am 17. und 18. September werden in Berlin auf Einladung von medico international und Gesundheit Berlin-Brandenburg gesundheitspolitische Akteure das Zusammenwirken von Globalisierung und weltweiter Gesundheitsversorgung diskutieren. Das globale Menschenrecht auf Gesundheit steht im Zentrum der Konferenz, denn ob Menschen unter gesunden Bedingungen leben, ob sie im Falle von Krankheit Zugang zu angemessener, qualitativ guter Krankenversorgung haben, hängt wesentlich von den Umständen ab, unter denen sie leben: nicht nur in Deutschland und Europa, sondern weltweit.

Zum ersten Mal versucht eine Konferenz nicht nur die Perspektiven von "Globaler Gesundheit" sichtbar zu machen, sondern auch beispielhafte Alternativen aus unterschiedlichen Regionen und Kontexten zusammenzutragen. Ideen, wie Gesundheit als öffentliches Gut global gestaltet werden kann, werden genauso diskutiert wie lokale Initiativen, die mögliche solidarische Alternativen bereits vorweg nehmen.

Weitere Informationen: www.global-gerecht-gesund.org

3. Bad Oeynhausener Sozialarbeiter-Fachtagung

In Kooperation mit der DVSG veranstaltet der Arbeitskreis der Bad Oeynhausener Reha-Kliniken im GOP Kaiserpalais in Bad Oeynhausen die 3. Oeynhausener Sozialarbeiter-Fachtagung zum Thema "Rehabilitation - Pflege - Teilhabe".

Weitere Informationen und Programm

 

REHACARE International

Die Messe REHACARE International findet vom 6. bis 9. Oktober in Düsseldorf statt.

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6. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft

Unter dem Motto „Gemeinschaft leben“ lädt die Deutsche Alzheimer Gesellschaft vom 7. bis 9. Oktober zu ihrem 6. Kongress nach Braunschweig ein.

Themen der Vorträge, Symposien und Workshops auf dem Kongress sind u.a. die aktuellen Forschungsergebnisse, die Möglichkeiten der medikamentösen und nicht-medikamentösen Therapien, niedrigschwellige Angebote, Wohn- und Lebensformen, Kommunikation und Aktivierung, die Unterstützung pflegender Angehöriger, Demenz und Migration, technische Unterstützungsmöglichkeiten, rechtliche und ethische Fragen.

Alle, die sich am Kongress mit einem Referat oder Poster beteiligen möchten, können bis zum 31. März 2010 eine kurze Zusammenfassung (Abstract) einreichen.

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ConSozial 2010

Die 12. Fachmesse ConSozial findet am 3. und 4. November in Nürnberg statt.

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9. Europäische Regionalkonferenz von Rehabilitation International

Die 9. Europäische Regionalkonferenz findet am 9. und 10. November in Kopenhagen/Dänemark statt und wird als Europäischer „Reality Check“ zur Umsetzung der UN-Konvention für die Rechte behinderter Menschen in Europa angelegt sein.

Zum Zeitpunkt der 9. ERC von RI werden die Rechte von Menschen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten in nahezu allen Ländern Europas durch nationale Ratifizierung in Kraft getreten sein. Damit ist zu Gunsten der Betroffenen die Entwicklung einer so weit wie irgend möglich selbstbestimmten Teilhabe am Leben in inklusiv und barrierefrei gestalteten Gesellschaften beherrschendes Thema nicht nur der Behindertenpolitik, sondern vor allem auch der Rehabilitation in ganz Europa.  

Der von den Konferenzgastgebern in Dänemark gewählte ERC-Untertitel „Effects on Individuals and Rehabilitation Management“ stellt klar, dass sich bei Verwirklichung der Konvention gerade in den konkreten Aufgabenstellungen der pädagogischen,  medizinischen, ausbildungsbezogenen, beruflichen und sozialen Rehabilitation die Paradigmen „Inklusion“, „Barrierefreiheit“, „Teilhabe“ und „Emopwerment“ konkret und strukturell wiederfinden müssen. Diese Ausrichtung bedeutet zugleich, dass der Umsetzungshorizont, der zu beachten ist, über den spezifischen Artikel 26 „Habilitation and Rehabilitation“ weit hinausreicht.

Das deutsche Nationalsekretariat von Rehabilitation International bei der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) sucht Personen, die zu diesem Dialog mit Referaten oder Präsentationen in englischer Sprache beitragen können. 

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Symposium Mobile Rehabilitation

Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) veranstaltet am 12. und 13. November in Berlin das Symposium "Mobile Rehabilitation".

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Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit veranstaltet am 26. und 27. November an der Evangelischen Hochschule Freiburg ihre Jahrestagung zum Thema "Das Ganze und seine Teile: Generalisierung und Spezialisierung Sozialer Arbeit im internationalen Maßstab"

Spätestens mit der Einführung gestufter Studiengänge bei den sozialen Berufen und einer Neuordnung des Weiterbildungsmarktes bilden sich nach der Konvergenz von Sozialpädagogik und Sozialarbeit neue Formen der Spezialisierung im Handlungsfeld der Sozialen Arbeit und ihrer benachbarten Professionen heraus. So entstanden im Rahmen des Bolognaprozesses eine Vielzahl hoch spezialisierter Masterstudiengänge, bei denen eine fachwis-senschaftliche Verankerung in der Sozialen Arbeit kaum noch zu erkennen ist. Felder, die beispielsweise traditionell der Kinder- und Jugendhilfe zuge-rechnet werden, gliedern sich aus, profilieren sich erziehungswissenschaft-lich und konzentrieren sich auf Erziehungs- und Bildungsaufträge.

In anderen eher klassisch sozialarbeiterischen Handlungsfeldern bilden sich neue Schnittmengen mit dem Gesundheitsbereich oder dem Rechtssystem und profilieren sich neue Berufsgruppen - wie beispielsweise Case Management, Betreuungsmanagement, Quartiersmanagement, Beratung und klinische Sozialarbeit. Diese Entwicklung scheint mit einem Bedarf nach spezifischer ausgeprägten Handlungskompetenzen bei komplexer werden-den Problemstellungen und gleichzeitig schwindender Kohäsion informeller sozialer Systeme einherzugehen. Die traditionalen horizontalen und vertika-len Grenzen zwischen den einzelnen Berufsgruppen und innerhalb dieser werden neu gezogen. Neue Formen der Generalisierung entstehen ebenso wie neue Formen der Spezialisierung.

Obwohl dieser Prozess in Ausbildung und Praxis teilweise zu heftigen Kontroversen geführt hat, wurde dieser in der theoretischen Reflexion bisher kaum thematisiert. Bei der Janrestagung sollen unterschiedliche Perspektiven und Ergebnisse in den Sektionen und Fachgruppen sowie in gruppenübergreifenden Diskursen beleuchten und vertiefen. Die DGSA erhofft sich hieraus wesentliche Impulse für die weitere Entwicklung der Sozialen Arbeit in Theorie, Lehre, Forschung und Praxis.

Weitere Informationen:

Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit - Geschäftsstelle
– Postfach 1129
Schloßstraße 23
74370 Sersheim
Tel: 0 70 42 / 39 48
Fax: 0 70 42 / 83 17 45
E-Mail: dgsa@dgsainfo.de
Internet: www.dgsainfo.de

Programm

16. Kongress Armut und Gesundheit

Am 3. und 4. Dezember findet zum 16. Mal der Kongress Armut und Gesundheit im Rathaus Schöneberg in Berlin statt. Kongressthema in diesem Jahr ist „Verwirklichungschancen für Gesundheit“

Jeder zehnte Mensch in Deutschland ist arm, und Armut macht krank! Sozial benachteiligte Menschen haben ein mindestens doppelt so hohes Risiko zu erkranken, Opfer von Unfällen zu werden oder von Gewalt betroffen zu sein. Die Lebensqualität wird durch Armut wesentlich gemindert. Im Durchschnitt sterben arme Menschen sieben Jahre früher. Schwerpunktthema des 16. Kongresses Armut und Gesundheit ist die Frage, welche Potenziale das Konzept der Verwirklichungschancen für die Gesundheitsförderung und Prävention birgt.

Der Kongress ist mit rund 2000 Teilnehmenden das größte regelmäßige Public Health-Forum in Deutschland. Das Themenspektrum erstreckt sich von Strategien der Gesundheitsförderung für sozial Benachteiligte und Gesundheit für alle etwa in Kitas, Schulen, Betrieben oder im Stadtteil bis hin zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Migration und Globalisierung.

Weitere Informationen

Gesundheit Berlin-Brandenburg, Arbeitgemeinschaft für Gesundheitsförderung
Friedrichstraße 231, 10969 Berlin
Tel: 030-44 31 90 60
Fax: 030-44 31 90 63
E-Mail: kongress@gesundheitberlin.de

Internet: www.armut-und-gesundheit.de

Tagung: Forschung MACHT Politik - Call for Paper

Die Fachgruppe Forschung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) lädt am 27. und 28. Januar 2011 zusammen mit dem Institut für Erziehungswissenschaften der Phillips-Universität Marburg zur Jahrestagung nach Marburg an der Lahn ein. Thema ist „Forschung MACHT Politik. Forschung Sozialer Arbeit zwischen Anspruch, Einflussnahme und Instrumentalisierung“.

Die DGSA ruft zum Einreichen von Beiträgen bis zum 30. Juni auf.

Weitere Informationen - Call for Paper