Pressemitteilung vom 20. August 2008
Patientenorientiertes Versorgungsmanagement erfordert eine sektorenübergreifende Prozesssteuerung
Im April 2007 wurde mit der Gesundheitsreform das Versorgungsmanagement gesetzlich geregelt (SBG V, § 11, Abs. 4), das insbesondere Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen gewährleisten müssen. Das Versorgungsmanagement soll insgesamt einen reibungslosen Übergang zwischen den verschiedenen Leistungsbereichen ermöglichen. Ziel ist es, Schnittstellenprobleme zwischen Akutversorgung, Rehabilitation und Pflege mit Unterstützung der Krankenkasse zu vermeiden. Im Rahmen der Pflegereform wurde zum 01. Juli 2008 die Regelung zum Versorgungsmanagement konkretisiert. Wesentliche Neuregelung ist, dass die Durchführung des Versorgungsmanagements durch hierfür qualifiziertes Personal, insbesondere Pflegefachkräfte, erfolgen soll. Diese Regelung greift nach Auffassung der DVSG zu kurz. In einer Stellungnahme fordert der Fachverband daher, die Durchführung des Versorgungsmanagements im Bereich der Sozialen Arbeit anzusiedeln, die durch ihren schon bisher bestehenden Auftrag dafür prädestiniert ist, diese Aufgabe koordinierend mit den stationären Berufsgruppen, den Kostenträgern und beteiligten Leistungserbringern unter Einbeziehung der Angehörigen und Bezugspersonen durchzuführen.
Pressemitteilung vom 31. Juli 2008
Pflegeberatung muss ganzheitlich ausgerichtet sein
Pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen benötigen einen ganzheitlichen Ansatz, der ihre Situation in allen Facetten erfasst. Neben pflegerischen und medizinisch-therapeutischen Leistungen sind hier vor allem psychosoziale Beratung und Begleitung notwendig. Psychosoziale Faktoren sind für die Stabilität der individuellen Pflegesituation von entscheidender Bedeutung, um ein selbstbestimmtes Leben - auch bei eingetretener Pflegebedürftigkeit - führen zu können und damit die Lebensqualität zu erhalten oder wieder zu erlangen. Für die Deutsche Vereinigung für Sozialarbeit im Gesundheitswesen (DVSG) ist die Beteiligung der Sozialen Arbeit an der Pflegeberatung unerlässlich. Das Pflegeweiterentwicklungsgesetz definiert eine weit über das SGB XI hinausgehende Beratung und macht damit deutlich, dass eine rein auf Pflegeaspekte reduzierte Fokussierung den komplexen Lebenslagen der betroffenen Menschen nicht gerecht wird. Die DVSG hat nun ein entsprechendes Konzept vorgelegt, das alle notwendigen Aspekte der Pflegeberatung berücksichtigt.
Pressemitteilung vom 22. Juli 2008
Soziale Arbeit ist fester Bestandteil der medizinischen Rehabilitation
Um die Bedeutung der Leistungen der Sozialarbeit in der Rehabilitation zu unterstreichen und ihre Inhalte zu definieren, hat die Deutsche Vereinigung für Sozialarbeit im Gesundheitswesen e.V. (DVSG) jetzt ein zusammenfassendes Grundsatzpapier erarbeitet. Unter dem Titel „Soziale Arbeit in der Rehabilitation“ werden die wesentlichen Aufgaben der Sozialen Arbeit in der medizinischen Rehabilitation zusammengefasst und beschrieben. Das Grundsatzpapier, das im Rahmen einer Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V. (DEGEMED), veröffentlicht wurde, soll zur aktuellen Diskussion über die Rolle der Sozialarbeit und der Pflege in der Rehabilitation beitragen.
Pressemitteilung vom 19. Oktober 2007
Das Gesundheitswesen konsequent am Menschen ausrichten
Patientenorientierung sowie Effizienz und Effektivität stehen für Soziale Arbeit im Mittelpunkt
Pressemitteilung vom 27. Juni 2007
Herausforderungen im Spannungsfeld zwischen Ethik und Ökonomie
DVSG-Bundeskongress 2007 - Programm veröffentlicht
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Pressemitteilung vom 21. Juni 2006
Sozialarbeit ist ein wesentliches Qualitätsmerkmal der Patientenversorgung
Neues Instrument schafft Transparenz bei sozialarbeiterischen Leistungen im DRG-System
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Pressemitteilung vom 28. Oktober 2005
Das Ende der Bescheidenheit
Psychosoziale Leistungen müssen integraler Bestandteil der gesundheitlichen Versorgung werden.
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Pressemitteilung vom 21. Oktober 2005
Bessere Versorgung schwerstkranker Menschen
Geplante Palliative-Care Teams müssen interdisziplinär sein
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Pressemitteilung vom 30. April 2005
Auslagerung von Sozialdiensten aus Krankenhäusern darf nicht zu verminderter Qualität führen
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Pressemitteilung vom 15. November 2004
Alt, Krank, Pflegebedürftig - Was tun?
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Pressemitteilung vom 26. Juli 2004
Vom Krankenhaus nach Hause
Entlassmanagementmodelle auf dem Prüfstand?
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