Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 22. Februar 2012

Bedarfsgerechte Versorgung krebskranker Menschen erfordert psychosoziale Beratung und Begleitung - Thementag Soziale Arbeit in der Onkologie beim Deutschen Krebskongress 2012

Im Rahmen des 30. Krebskongresses findet am 23. Februar 2012 in Berlin der Thementag „Soziale Arbeit in der Onkologie“ statt. Damit wendet sich der Deutsche Krebskongress erstmalig gezielt diesem Gebiet zu und unterstreicht damit die wachsende Bedeutung der Sozialen Arbeit innerhalb der onkologischen Versorgung. Der Thementag wird organisiert vom Fachverband Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen (DVSG).

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Pressemitteilung vom 3. Januar 2011

Entlassmanagement der Krankenhäuser ausbauen - Vorhandene Strukturen und Kompetenzen nutzen

Mit dem seit dem 1. Januar 2012 geltenden Versorgungsstrukturgesetz wurde das Entlassmanagement als verpflichtender Bestandteil der Krankenhausbehandlung festgeschrieben. Das Entlassmanagement soll zur Lösung von Versorgungsproblemen von Patienten nach einer Krankenhausbehandlung beitragen sowie den Übergang in die Häuslichkeit und die nachstationäre Versorgung sicherstellen.

Der Fachverband Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e.V. (DVSG), begrüßt grundsätzlich die Aufwertung des Entlassungsmanagements als expliziten Bestandteil der Krankenhausbehandlung. Für eine nachhaltige Verbesserung dieses Aufgabenbereichs, der u.a. durch die ständige Zunahme von chronisch erkrankten und älteren Patienten an Bedeutung gewinnt, reicht die Neuregelung aus Sicht der Deutsche Vereinigung für Sozialarbeit im Gesundheitswesen (DVSG) bei weitem nicht aus. Bereits bestehende Probleme durch unklare Regelungen von Kompetenzen und Verantwortlichkeiten für die Sicherung der Anschlussversorgung sind mit der Neufassung des § 39 SGB V nicht behoben, Versorgungsbrüche können so nicht verhindert werden.

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Pressemitteilung vom 13. Oktober 2011

Thomas Keck, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Rentenversicherung Westfalen, Prof. Dr. Norbert Roeder, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender der Universltätsklinik Münster, Ulrich Kurlemann, Vorstandsvorsitzender der DVSG bei der Kongresseröffnung

Bundeskongress „Sozialarbeit im Gesundheitswesen“ in Münster: Ressourcen nutzen - Potenziale entfalten

Psychosoziale Dimension von Erkrankungen muss stärker in den Vordergrund rücken / Über 550 Teilnehmer und 70 Aussteller

Die Psychosoziale Dimension muss im Gesundheitswesen stärker in den Vordergrund rücken: Diese Forderung vertritt die Deutsche Vereinigung für Sozialarbeit im Gesundheitswesen (DVSG) bei ihrem Bundeskongress am 13. und 14. Oktober in Münster. Über 550 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nehmen an der Veranstaltung teil, die nach 2009 bereits zum zweiten Mal in der Westfalenmetropole ausgerichtet wurde.

„Psychosoziale Beratung und Begleitung sind im gesamten Gesundheitswesen wichtige Bausteine in der Versorgung gesundheitlich beeinträchtigter Menschen. Allerdings sind die Leistungen der Sozialen Arbeit nicht ausreichend im Gesundheitssystem verankert und es fehlt dafür eine gesicherte Finanzierungsgrundlage“, sagt Ulrich Kurlemann, Vorstandsvorsitzender der DVSG und Leiter der Stabsstelle „Sozialdienst/Case Management“ am Universitätsklinikum Münster (UKM). Der DVSG-Bundeskongress 2011 thematisiert wie und unter welchen Bedingungen sich gerade die vorhandenen Ressourcen und Potenziale der Sozialen Arbeit für eine patientenorientierte, bedarfsgerechte, aber auch effektive Versorgung nutzen lassen.

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Pressemitteilung vom 3. Mai 2011

Sozialarbeiterinnen/Sozialarbeiter und Sozialpädagoginnen/Sozialpädagogen, die bereits in Pflegestützpunkten tätig, sind können ab sofort einen Antrag auf Eintrag in das Berufsregister für Soziale Arbeit für die neu eingerichtete Kategorie „Pflegeberatung“ stellen. Mit einer erfolgreichen Registrierung werden die in den Empfehlungen des GKV-Spitzenverbandes festgelegten Qualitätsanforderungen für Pflegeberaterinnen und Pflegeberater gemäß § 7a SGB XI nachgewiesen.

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Pressemitteilung vom 17. Dezember 2009

Sozialdienst-Mitarbeiter in Krankenhäusern richten sich bei der Auswahl einer für einen Patienten geeigneten Rehabilitationsklinik in erster Linie nach den Vorgaben der Kostenträger und den Wünschen der Patienten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage unter 360 Sozialdienstmitarbeitern, die der Klinikverbund MediClin zusammen mit der DVSG durchgeführt hat. Insgesamt 24 Fragen beleuchteten dabei unterschiedliche Aspekte des Zuweisungsverhaltens der Sozialdienstmitarbeiter.

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Pressemitteilung vom 30. Oktober 2009

Auf dem Bundeskongress für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen, der heute in Münster zu Ende ging, waren sich die Vertreter aus Sozialer Arbeit, Medizin und Pflege einig, dass die Vernetzung, Koordination und Kooperation wesentliche Aufgabenbereiche im Gesundheitswesen sind und nur durch eine enge Kooperation der Berufsgruppen sinnvoll geleistet werden kann. „Es ist unabdingbar, dass die Rolle der Sozialen Arbeit als dritte Säule der Patientenversorgung neben Medizin und Pflege gestärkt werden muss“, sagte der 1. Vorsitzende der Deutschen Vereinigung für Sozialarbeit im Gesundheitswesen, Ulrich Kurlemann. Im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung heißt es, dass eine hochwertige Gesundheitsversorgung vom Menschen her gedacht werden müsse, dafür sei ein Umdenken erforderlich. „Sofern es der Regierungskoalition damit ernst ist, muss dieses Umdenken dringend die Stärkung der psychosozialen Versorgung beinhalten“, forderte Kurlemann.

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Pressemitteilung vom 16. Juni 2009

Gesundheit sozial gestalten
DVSG-Bundeskongress Sozialarbeit im Gesundheitswesen am 29. / 30. Oktober 2009 in Münster/Westfalen

Die Deutsche Vereinigung für Sozialarbeit im Gesundheitswesen (DVSG) veranstaltet am 29. und 30. Oktober in der Halle Münsterland in Münster/Westfalen ihren alle zwei Jahre stattfindenden Bundeskongress für Sozialarbeit im Gesundheitswesen. Der Titel des diesjährigen Kongresses „Gesundheit sozial gestalten“ unterstreicht die Notwendigkeit, dass das bislang medizinisch-naturwissenschaftlich dominierte Gesundheitswesen künftig konsequent den mittlerweile unbestrittenen bio-psycho-sozialen Modellen von Krankheit und Gesundheit folgen muss. Entsprechend der konzeptionellen Entwicklungen erfolgten in den letzten Jahren eine Reihe von politischen Weichenstellungen in diese Richtung. Allerdings besteht in der Umsetzung der politischen Vorgaben und der konzeptionellen Grundlagen noch erheblicher Handlungsbedarf.

Gesundheitsförderung/Prävention, Kuration, Rehabilitation und Pflege müssen in einem zukunftsfähigen Gesundheitswesen als vernetztes und integriertes Gesamtsystem ausgestaltet sein. Soziale Arbeit kann in einem solchen System wichtige Funktionen übernehmen.

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Pressemitteilung vom 05. November 2008

Case Management gewinnt an Bedeutung

Case Management erhält im Zuge der Ökonomisierung im Gesundheitswesen zunehmende Relevanz. Nicht zuletzt durch die Aufnahme des Versorgungsmanagements (§ 11 Abs. 4 SGB V) in das Krankenversicherungsrecht wird der Anspruch auf passgenaue Anschlussversorgung auch gesetzlich definiert. Einerseits ist es aus Sicht der Deutschen Vereinigung für Sozialarbeit im Gesundheitswesen (DVSG) begrüßenswert, dass der positive Nutzen des sozialarbeiterischen Konzept des Case Managements erkannt und gewürdigt wird, andererseits besteht aber die Gefahr, dass es zu einer inflationären Nutzung des Begriffs und damit zu einer Aushöhlung des Handlungskonzepts kommt. In einem aktuellen Positionspapier definiert daher die DVSG Anwendungsbereich und Funktionsweise von Case Management. Daneben stellt der Fachverband die Bedeutung des Konzeptes für das Versorgungsmanagement heraus.

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Pressemitteilung vom 20. August 2008

Patientenorientiertes Versorgungsmanagement erfordert eine sektorenübergreifende Prozesssteuerung

Im April 2007 wurde mit der Gesundheitsreform das Versorgungsmanagement gesetzlich geregelt (SBG V, § 11, Abs. 4), das insbesondere Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen gewährleisten müssen. Das Versorgungsmanagement soll insgesamt einen reibungslosen Übergang zwischen den verschiedenen Leistungsbereichen ermöglichen. Ziel ist es, Schnittstellenprobleme zwischen Akutversorgung, Rehabilitation und Pflege mit Unterstützung der Krankenkasse zu vermeiden. Im Rahmen der Pflegereform wurde zum 01. Juli 2008 die Regelung zum Versorgungsmanagement konkretisiert. Wesentliche Neuregelung ist, dass die Durchführung des Versorgungsmanagements durch hierfür qualifiziertes Personal, insbesondere Pflegefachkräfte, erfolgen soll. Diese Regelung greift nach Auffassung der DVSG zu kurz. In einer Stellungnahme fordert der Fachverband daher, die Durchführung des Versorgungsmanagements im Bereich der Sozialen Arbeit anzusiedeln, die durch ihren schon bisher bestehenden Auftrag dafür prädestiniert ist, diese Aufgabe koordinierend mit den stationären Berufsgruppen, den Kostenträgern und beteiligten Leistungserbringern unter Einbeziehung der Angehörigen und Bezugspersonen durchzuführen.

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Pressemitteilung vom 31. Juli 2008

Pflegeberatung muss ganzheitlich ausgerichtet sein

Pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen benötigen einen ganzheitlichen Ansatz, der ihre Situation in allen Facetten erfasst. Neben pflegerischen und medizinisch-therapeutischen Leistungen sind hier vor allem psychosoziale Beratung und Begleitung notwendig. Psychosoziale Faktoren sind für die Stabilität der individuellen Pflegesituation von entscheidender Bedeutung, um ein selbstbestimmtes Leben - auch bei eingetretener Pflegebedürftigkeit - führen zu können und damit die Lebensqualität zu erhalten oder wieder zu erlangen. Für die Deutsche Vereinigung für Sozialarbeit im Gesundheitswesen (DVSG) ist die Beteiligung der Sozialen Arbeit an der Pflegeberatung unerlässlich. Das Pflegeweiterentwicklungsgesetz definiert eine weit über das SGB XI hinausgehende Beratung und macht damit deutlich, dass eine rein auf Pflegeaspekte reduzierte Fokussierung den komplexen Lebenslagen der betroffenen Menschen nicht gerecht wird. Die DVSG hat nun ein entsprechendes Konzept vorgelegt, das alle notwendigen Aspekte der Pflegeberatung berücksichtigt.

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Pressemitteilung vom 22. Juli 2008

Soziale Arbeit ist fester Bestandteil der medizinischen Rehabilitation

Um die Bedeutung der Leistungen der Sozialarbeit in der Rehabilitation zu unterstreichen und ihre Inhalte zu definieren, hat die Deutsche Vereinigung für Sozialarbeit im Gesundheitswesen e.V. (DVSG) jetzt ein zusammenfassendes Grundsatzpapier erarbeitet. Unter dem Titel „Soziale Arbeit in der Rehabilitation“ werden die wesentlichen Aufgaben der Sozialen Arbeit in der medizinischen Rehabilitation zusammengefasst und beschrieben. Das Grundsatzpapier, das im Rahmen einer Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V. (DEGEMED), veröffentlicht wurde, soll zur aktuellen Diskussion über die Rolle der Sozialarbeit und der Pflege in der Rehabilitation beitragen.

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Pressemitteilung vom 19. Oktober 2007

Das Gesundheitswesen konsequent am Menschen ausrichten
Patientenorientierung sowie Effizienz und Effektivität stehen für Soziale Arbeit im Mittelpunkt

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Pressemitteilung vom 27. Juni 2007

Herausforderungen im Spannungsfeld zwischen Ethik und Ökonomie
DVSG-Bundeskongress 2007 - Programm veröffentlicht
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Pressemitteilung vom 21. Juni 2006

Sozialarbeit ist ein wesentliches Qualitätsmerkmal der Patientenversorgung
Neues Instrument schafft Transparenz bei sozialarbeiterischen Leistungen im DRG-System
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Pressemitteilung vom 28. Oktober 2005

Das Ende der Bescheidenheit
Psychosoziale Leistungen müssen integraler Bestandteil der gesundheitlichen Versorgung werden.
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Pressemitteilung vom 21. Oktober 2005

Bessere Versorgung schwerstkranker Menschen
Geplante Palliative-Care Teams müssen interdisziplinär sein
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Pressemitteilung vom 30. April 2005

Auslagerung von Sozialdiensten aus Krankenhäusern darf nicht zu verminderter Qualität führen
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Pressemitteilung vom 15. November 2004

Alt, Krank, Pflegebedürftig - Was tun?
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Pressemitteilung vom 26. Juli 2004

Vom Krankenhaus nach Hause
Entlassmanagementmodelle auf dem Prüfstand?
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